HERGISWIL: Mit 2.2 Promille Selbstunfall gebaut

Am Samstagabend um 20.40 Uhr hat sich auf dem Obkirchenviadukt in Hergiswil ein Schleuderunfall ereignet. Eine weitere Kollision wurde der Kantonspolizei am Sonntagmorgen kurz nach 1 Uhr in Hergiswil auf der Seestrasse gemeldet.

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Beim ersten Unfall fuhr der Personenwagenlenker auf dem schneebedeckten Überholstreifen der A2 Richtung Süden. Ausgangs der Obkirchenkurve geriet der 19-jährige Lenker ins Schleudern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Eingangs Kirchenwaldtunnel überfuhr der Personenwagen den Normalstreifen und die Einfahrt der A8, wo er auf dem Pannenstreifen entgegen der Fahrtrichtung in das rechtsseitige Tunnelbankett prallte. Der Sachschaden wird auf rund 3000 Franken geschätzt.

Der Personenwagenlenker, welcher auf der Seestrasse von Hergiswil Richtung Alpnach unterwegs war, forderte infolge angeblicher Fahrzeugpanne eine Patrouille an. Vor Ort stellten die ausgerückten Polizisten fest, dass der Melder in der Linkskurve vor dem Acheregg auf das rechtsseitige Strassenbankett aufgefahren war. Die Felgen waren eingedrückt und das Fahrzeug entsprechend nicht mehr fahrbar. Beim ausländischen, in der Schweiz wohnhaften Fahrzeuglenker wurde nach positivem Atemlufttest – dieser zeigte 2.2 Promille an –eine Blutprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde ihm vorläufig abgenommen, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilt.

scd