Hergiswil
Nach 14 Jahren: Das «Haus für Mutter und Kind» erhält neue Leitung

Neu leiten Christine Spychiger und Ursula Liem das Nidwaldner Zweigenerationenhaus.

Merken
Drucken
Teilen

(mah) Rita Wandeler, Leiterin «Haus für Mutter und Kind», wird sich nach 14 Jahren neuen Abenteuern widmen. Sie führte das Zweigenerationenhaus in Hergiswil mit grosser Freude und mit viel Erfolg und habe es so zu einer wertvollen sozialen Einrichtung entwickelt, heisst es in der Medienmitteilung des Vereins Haus für Mutter und Kind Luzern. «Es freut mich, dieses wichtige und erfolgreiche Zweigenerationenhaus zum jetzigen Zeitpunkt weitergeben zu können», so Rita Wandeler in ihrem Rücktrittsschreiben: Per 1. Februar 2021 wird sie die Leitung an Christine Spychiger und Ursula Liem übergeben, welche das «Haus für Mutter und Kind» gemeinsam führen werden.

Spychiger führte Fachstelle für berufliche Integration geflüchteter Menschen

Christine Spychiger absolvierte eine Erstausbildung zur Kindergärtnerin und unterrichtete sieben Jahre lang. 1999 schloss sie ihr Studium an der Hochschule für Soziale Arbeit in Luzern ab. Erste Berufserfahrungen im Sozialwesen sammelte Christine Spychiger im Suchtbereich (Gassenarbeit Luzern und Zug) und in der wirtschaftlichen Sozialhilfe (Caritas Schweiz und Luzern), bevor sie 2001 beim SAH Zentralschweiz im Bereich Migration startete. Dort war sie in verschiedenen Funktionen tätig: in der Beratung von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen, in der Bildung, als Projekt- und Teamleiterin. Von 2017–2020 führte sie Migration Co-Opera, die Fachstelle für berufliche Integration geflüchteter Menschen und war Mitglied der Geschäftsleitung. Sie bildete sich laufend weiter und verfügt über SVEB I und zwei CAS für Führungspersonen in Non Profit Bereich.

Ursula Liem war zuvor Geschäftsleiterin des Vereins Spuntan in Stans.

Ursula Liem war zuvor Geschäftsleiterin des Vereins Spuntan in Stans.

Bild: Oliver Mattmann
(Stans, 18. September 2018)

Ursula Liem entschied sich nach dem Gymnasium in Engelberg für ein Studium der Pädagogik und Psychologie in Fribourg und erlangte erste Berufserfahrungen im Bereich der Gesundheitsforschung. Während zehn Jahre leitete Ursula Liem dann die Angebote des Vereins Spuntan in Stans, was eine «Notaufnahmestelle» und ein «Begleitetes Wohnen» für Jugendliche und junge Erwachsene umfasste. Weiterbildungen im Bereich Lösungsorientierung und Führung bereichern den Erfahrungshorizont von Ursula Liem. Nach einem Abstecher in die Akut- und Intensivstation (AKIS) für Kinder und Jugendliche der Luzerner Psychiatrie (LUPS) freut sich Ursula Liem nun auf die neue Herausforderung, zusammen mit Christine Spychiger das «Haus für Mutter und Kind» zu leiten.