Hergiswil: Neubauten bleiben weiter blockiert

Seit über zehn Jahren herrscht in Hergiswil ein erbitterter Streit über Einzonungen. Trotz klarer Volksentscheide sind Lösungen weit entfernt.

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Bauland in hergiswil ist heiss begehrt aber ebenso rar. (Bild: Geri Wyss/Neue NZ)

Bauland in hergiswil ist heiss begehrt aber ebenso rar. (Bild: Geri Wyss/Neue NZ)

Trotz demokratischer Entscheide können in Hergiswil Einzonungen nicht vollzogen werden. «Ich bin massiv enttäuscht», sagt Hergiswils Bauchef Martin Blättler. Seine Enttäuschung ist verständlich. Denn obwohl der Gemeinderat Hergiswil alles in seiner Macht Liegende unternommen hat, die Gebiete Rütholtern und Farnweidli einzuzonen, und das Stimmvolk dies auch zweimal so beschlossen hat, hat ein Bürger Beschwerde beim Kanton erhoben. Und zwar nicht irgendein Bürger, sondern Fredy Haller (66), ehemaliger Gemeinderat und Bauchef. Haller sass selber 12 Jahre im Gemeinderat (1986 bis 1998) und war während der ganzen Zeit Mitglied der Baukommission.

Wegen der vorderhand blockierten Einzonungen kann in den betroffenen Gebieten nicht gebaut werden, obwohl die Nachfrage nach Bauland in Hergiswil seit Jahren ungebremst ist. Kommt hinzu: Inzwischen haben viele Bürger den Durchblick verloren und der Streit ist für viele zu einer reinen juristischen Glaubensfrage geworden, der sich inzwischen über viele Jahre hinzieht.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.