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HERGISWIL: Nidwaldner Premiere gelingt vollauf

Bei ihrem ersten Besuch in Nidwalden zeigten sich die Schweizer Schützen­veteranen von Land und Volk begeistert. Im Fokus stand auch das neue EU-Waffenrecht.
Die OK-Mitglieder Peter Zimmermann, Christine Nöthiger, Präsident Godi Blättler, Sepp Liem und Dölf Lussi (von links) freuen sich mit den Ehrendamen Beatrice und Christina Blättler über den gelungenen Anlass. (Bild: Franz Odermatt (Hergiswil, 22. April 2017))

Die OK-Mitglieder Peter Zimmermann, Christine Nöthiger, Präsident Godi Blättler, Sepp Liem und Dölf Lussi (von links) freuen sich mit den Ehrendamen Beatrice und Christina Blättler über den gelungenen Anlass. (Bild: Franz Odermatt (Hergiswil, 22. April 2017))

Erstmals in ihrer über 100-jährigen Geschichte tagten die über 150 Delegierten des Verbandes Schweizerischer Schützenveteranen in Nidwalden. Der heimische Veteranenvorstand mit Präsident Godi Blättler an der OK-Spitze hatte mit dem Hergiswiler Loppersaal und der bestbewährten Festwirtschaft ideale Tagungs­voraussetzungen geschaffen. Dafür durften er und seine OK-Kollegen viel Lob vom Zentralkomitee und den Delegierten ernten. Begeistert zeigten sich aber auch die mitgereisten Damen, wobei Betreuer Richard Kammermann mit dem Besuch der Glasi und anderen Sehenswürdigkeiten beste Werbung für die Region machte.

Zentralpräsident Bernhard Lampert führte durch die 103. Delegiertenversammlung. Neben Statuten-Anpassungen wurden neun Zentralkomitee-Mitglieder bestätigt sowie der Zürcher Martin Landis und der Berner René Schmucki für die demissionierenden Fritz Kilchenmann und Heinz Gränicher in den Vorstand gewählt. Kilchenmann und Gränicher freuten sich über die Ehrenmitgliedschaft als Anerkennung für ihre jahrzehntelange Funktionärstätigkeit.

Schützen und Armee ziehen am selben Strick

Mit grossem Applaus wurden die interessanten Ausführungen von Landratspräsident Peter Scheuber, dem Hergiswiler Gemeindepräsident Remo Zberg und vom Armeevertreter, Oberst Zeno Odermatt aus Dallenwil, verdankt. «Die Armee ist auf die Ausbildung des Schützennachwuchses angewiesen. Nur wenn die Schützen und die Armee am gleichen Strick ziehen, können wir unsere Verteidigungsaufgaben erfüllen», meinte Odermatt. Luca Filippini, Vertreter des Schweizerischen Schiesssportverbandes (SSV), warnte vor den beschlossenen EU-Waffenrechtsvorschriften. «Die Schweiz darf diese nie und nimmer übernehmen. Denn wer nicht an Wettkämpfen teilnimmt oder einen anderen Bedarf nachweisen kann, muss die Waffe abgeben, und zwar ohne Anspruch auf Entschädigung», betonte Filippini. Über diese «EU-Drohungen» staunten auch Regierungsrätin Karin Kayser und Ständerat Hans Wicki. Bei ihrem Gespräch mit Armee- und SSV-Vertretern könnten aber auch kantonale Anliegen – die Süderweiterung Waffenplatz Wil lässt grüssen – Thema gewesen sein. Auch die Infos über den Stand der Vorbereitungen für das 26. Eidgenössische Veteranen-Schützenfest 2019 in Zürich fanden aufmerksame Zuhörer. Im «Albisgüetli» werden rund 7000 Teilnehmer erwartet.

Franz Odermatt

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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