HERGISWIL: Noch mehr Schnee, Eis und Einsamkeit

Evelyne Binsack spürt zwar immer noch Folgen ihres Sturzes vor drei Jahren, plant aber bereits wieder eine lange Expedition in die Kälte.

Philipp Unterschütz
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Evelyne Binsack, Extremalpinistin>: «Es fühlte sich an, als ob das Gehirn in einem Dampfkochtopf stecken würde.» (Bild: pd)

Evelyne Binsack, Extremalpinistin>: «Es fühlte sich an, als ob das Gehirn in einem Dampfkochtopf stecken würde.» (Bild: pd)

Evelyne Binsack, Extremalpinistin>: «Es fühlte sich an, als ob das Gehirn in einem Dampfkochtopf stecken würde.» (Bild: pd)

Evelyne Binsack, Extremalpinistin>: «Es fühlte sich an, als ob das Gehirn in einem Dampfkochtopf stecken würde.» (Bild: pd)

«Das Wichtigste ist, ich funktioniere wieder. Ich bin momentan extrem in Form», freut sich die Nidwaldner Extremalpinistin Evelyne Binsack. Lange hat sie mit den Folgen eines schweren Sturzes bei einem Plausch-Kletterwettbewerb in Ilanz vor drei Jahren gekämpft. Der Rückenwirbelbruch ist gut geheilt.

Nicht nur die gesundheitlichen Folgen haben Evelyne Binsack seit dem Unfall beschäftigt. Ihre Strafklage gegen den Veranstalter des Kletterwettbewerbs und zwei Sicherungspersonen ist noch nicht abgeschlossen. Auch arbeitet sie an einem neuen Projekt. Die Sache sei erst im Entstehen, viel will sie deshalb noch nicht verraten: «Es wird anderthalb Jahre dauern und wieder mit Schnee, Eis und Einsamkeit zu tun haben. Und ich will mit eingeborenen Volksstämmen leben.» Starten kann sie frühestens 2016. Zuletzt war sie 2007/2008 für 484 Tage in der Antarktis.

Evelyne Binsack in der Antarktis auf dem Weg zum Südpol bei -40°C und mit einem Schlitten von 115 Kilogramm im Schlepptau. (Bild: pd)

Evelyne Binsack in der Antarktis auf dem Weg zum Südpol bei -40°C und mit einem Schlitten von 115 Kilogramm im Schlepptau. (Bild: pd)