HERGISWIL: Parteien wollen gegen den Lärm kämpfen

Parteien und Bevölkerung wollen die Lärmprobleme durch A 2 und Zentralbahn nicht mehr hinnehmen. Nun setzen Parteien Druck auf.

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Verkehr von Hergiswil in Fahrtrichtung Luzern bei der Einfahrt in den Spiertunnel. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Verkehr von Hergiswil in Fahrtrichtung Luzern bei der Einfahrt in den Spiertunnel. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Sowohl FDP und CVP als auch SVP haben beschlossen, an der Hergiswiler Gemeindeversammlung vom Freitag allen Geschäften im Sinne des Gemeinderates zuzustimmen. Dabei geht es im letzten Traktandum um Lärmprobleme wegen der A 2 und der Zentralbahn und damit verbunden um Bauprojekte der Zentralbahn. Konkret: Der Gemeinderat Hergiswil beantragt von den Bürgern eine Handlungslegitimation zur Lösung der Lärmprobleme und rennt damit offene Türen ein. Das zeigten sowohl die Bevölkerungsumfrage diesen Herbst wie auch die Parteiversammlungen von vergangener Woche.

Am meisten Druck macht die FDP. «Lärmschutz ist Lebensqualität», schreibt die Partei. «Viele Hergiswiler leiden arg unter dem stetig zunehmenden Lärm der Autobahn und der Zentralbahn, die mitten durch dicht bewohntes Gebiet quietscht.» Die geplante Doppelspur macht für sie darum nur Sinn, wenn diese durch einen Tunnel geführt wird.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.