HERGISWIL: Pilatus-Bahnen haben Fräkmüntalp-Pläne

Die Pilatus-Bahnen haben das Fräkmüntalp-Areal gekauft. Was darauf konkret zu stehen kommt, ist allerdings noch unklar.

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Auf der Fräkmüntalp: Im Hintergrund das ehemalige Hotel, von dem nur noch die Grundmauern übrig geblieben sind. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Auf der Fräkmüntalp: Im Hintergrund das ehemalige Hotel, von dem nur noch die Grundmauern übrig geblieben sind. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Wenn man auf Fräkmüntegg aus der Gondelbahn steigt, sieht man als Erstes die wunderschöne Berglandschaft.  Nichts deutet mehr darauf hin, dass nur etwas weiter unterhalb das alte Bergrestaurant Fräkmüntalp am 30. Januar ein Raub der Flammen wurde. Erst bei genauerem Hinsehen fällt einem ein erdgeschossiger Betonbau auf, welcher sich unauffällig ins Landschaftsbild einfügt. Es ist das einzige Überbleibsel aus dem Brand. Die eigentliche Ruine wurde Anfang Juli geräumt. 

Im nächsten Jahr wieder ein Restaurant eröffnen
Nun haben die Pilatus-Bahnen das Areal gekauft. Was genau sie dort machen wollen, konnte Direktor André Zimmermann noch nicht konkret sagen. Wichtig sei, dass es ins Gesamtkonzept «Fun and Action», in die Philosophie der Fräkmüntegg passe.

Für André Zimmermann ist klar, dass das eine vorhandene Restaurant nicht genügt. Er wolle ein gastronomisches Angebot schaffen, welches alle Pilatusgäste anspreche, also Schulen, Firmen, Vereine, Wanderer. Das noch intakte Untergeschoss, welches aus Beton besteht, wird gemäss Zimmermann weiterverwendet.

Auch die Stehbahn kommt wieder zum Einsatz
Ziel ist, dass auf Beginn der nächsten Sommersaison wieder ein Restaurant eröffnet werden kann, sofern alles optimal läuft. Mit dem Restaurant werde auch die Stehbahn wieder in Betrieb genommen.

Die Brandursache ist gemäss Alexandre Vonwil vom Nidwaldner Verhöramt mittlerweile klar. Das Verfahren sei kurz vor dem Abschluss. Sobald es rechtskräftig sei, werde über die Brandursache informiert.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.