HERGISWIL: Regierung stösst Volksentscheid um

Streitpunkt Wissachli: Seit Jahren wird in Hergiswil über eine Umzonung ge­strit­ten. Der Souverän sagte zweimal Ja, die Behörden sind trotzdem dagegen.

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Urs Zibung möchte seine Scheu­ne (im Hintergrund) umbauen. (Bild Kurz Liembd/Neue NZ)

Urs Zibung möchte seine Scheu­ne (im Hintergrund) umbauen. (Bild Kurz Liembd/Neue NZ)

Der Grund für Zibungs Umzonungsbegeh­ren ist folgender: Während Jahrzehnten wurde auf Wissachli Landwirtschaft betrieben. Als die Familie Zibung im Jahre 1950 den Landwirtschaftsbetrieb einstellte, wurde der angebaute Stall stehen gelassen. Dieser bildet nun den Stein des Anstosses.

Denn Urs Zibung hat zusammen mit seiner Frau Senga drei erwachsene Kinder, die sich nichts sehnlicher wünschen, als auf dem Wissachli zu bleiben, wo sie aufgewachsen sind. Deshalb möchten sie den früheren Stallanbau zu zwei Wohnungen umbauen.

Der Streit um ein Umzonungsbegehren in Hergiswil geht nun in eine neue Runde. Zweimal hat die Gemeindeversammlung dazu schon Ja gesagt. Doch die Behörden sind aus raumplanerischen Gründen dagegen. Letztmals lehnte der Regierungsrat den Entscheid des Hergiswiler Souveräns im September ab. Mittlerweile muss sich das Verwaltungsgericht mit dem Fall befassen.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.