Hergiswil
Sattelschlepper schiebt Cabrio vor sich her

Glück im Unglück hatten am Montag ein Lenker und seine Beifahrerin bei einem Unfall im Kirchenwaldtunnel, als sie von einem Sattelschlepper gerammt wurden. Weniger Glück hatte bei einem zweiten Unfall eine Beifahrerin, die bei einem Selbstunfall in der Steinschlaggalerie verletzt wurde.

Philipp Unterschütz
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Der Lastwagen schob das Cabriolet im Kirchenwaldtunnel mehrere Meter vor sich her.

Der Lastwagen schob das Cabriolet im Kirchenwaldtunnel mehrere Meter vor sich her.

Bild: Kapo Nidwalden

Gleich zweimal musste die Nidwaldner Kantonspolizei am Montag wegen Verkehrsunfällen nach Hergiswil ausrücken. Am Vormittag um 11 Uhr kollidierte ein bulgarischer Sattelschlepper im Kirchenwaldtunnel Richtung Süden mit dem seitlichen hinteren Kotflügel eines korrekt fahrenden Cabriolets. Das Auto wurde 90 Grad abgedreht und mehrere Meter vor dem Sattelschlepper her gestossen. Der Fahrer des Lastwagens war auf dem Überholstreifen durch die Baustelle Hergiswil gefahren und wechselte am Ende der Baustelle auf den Normalstreifen, wobei es zur Kollision kam.

Der Lenker des Cabrios und seine Beifahrerin hatten viel Glück, es wurde beim Unfall niemand verletzt. Wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt, resultierte aber ein grosser Sachschaden. Dem ausländischen Chauffeur wurde ein Bussendepot von mehreren hundert Franken abgenommen. Durch den Spurabbau bei der Unfallstelle entstand ein längerer Rückstau von Luzern her.

Totalschaden bei Selbstunfall

Beim zweiten Unfall am Montagabend um 20.30 Uhr zog sich eine Beifahrerin Verletzungen an Bein und Hand zu, das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Der Selbstunfall ereignete sich auf der Seestrasse. Der einheimische Lenker war von Hergiswil nach Stansstad unterwegs, als er kurz vor dem Kreisel Acheregg in der Steinschlaggalerie ins Schleudern geriet und auf die Gegenfahrbahn kam. Nach einer Kollision mit der linksseitigen Leitplanke des Rad- und Fussweges wurde das Auto nach rechts abgetrieben und prallte frontal in den angrenzenden Felsen des rechten Fahrbahnrandes. Der 27-jährige Fahrer blieb unverletzt. Er musste sich aber einem Atemlufttest unterziehen, welcher mit 0,34 Milligramm pro Liter (0,68 Promille) positiv ausfiel. Die 26-jährige Beifahrerin zog sich Verletzungen am Bein und Finger zu und wurde ins Spital gebracht.