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HERGISWIL: Seit 100 Jahren Freunde des Pilatus

Mit einem Bankett und einem Festakt feierte der Verein Alpenfreunde Pilatus Hergiswil sein 100-jähriges Bestehen. Der neue Präsident heisst Hans Erni.
Kurt Liembd
Führungswechsel bei den Alpenfreunden: Präsident Markus Waser (links) übergibt an seinen Nachfolger Hans Erni. (Bilder: Kurt Liembd (Hergiswil, 18. November 2017))

Führungswechsel bei den Alpenfreunden: Präsident Markus Waser (links) übergibt an seinen Nachfolger Hans Erni. (Bilder: Kurt Liembd (Hergiswil, 18. November 2017))

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Wer kennt es nicht, das Flammenkreuz am Pilatus? Immer am Nationalfeiertag strahlt es vom Hängifeld am Pilatus weit ins Land hinaus. Dieses leuchtende Flammenkreuz ist heute das Symbol des Vereins Alpenfreunde Pilatus Hergiswil. Das Flammenkreuz gibt es zwar erst seit 1952, die Hergiswiler Alpenfreun­de jedoch schon seit 100 Jahren. Sie sind die Erfinder dieser Attraktion, welche Ausdruck einer Gesinnung ist, der die Liebe zu den Bergen und die Verbundenheit zur Heimat innewohnt.

Diese Gesinnung war am vergangenen Samstag immer wieder spürbar, als die Alpenfreunde ihr 100-Jahr-Jubiläum feierten. Rund 300 Mitglieder fanden den Weg in den Loppersaal, wo am Nachmittag die Jubiläums-Generalversammlung stattfand und am Abend das grosse Jubiläumsfest mit Bankett und zahlreichen Attraktionen über die Bühne ging. Beinahe halb Hergiswil war auf den Beinen.

Total fast 800 Mitglieder im Jubiläumsjahr

Die Liebe zum Hausberg und die echte Heimatliebe zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Versammlung. Wer hätte da wohl besser gepasst, als der Jodlerklub «Echo vom Pilatus», der die Generalversammlung musikalisch eröffnete. Spätestens bei der ­Totenehrung lief es den meisten kalt den Rücken herunter, als das «Echo» den «Fräkmünt-Jodel» des einheimischen Komponisten Tony Zibung (1935–1998) intonierte.

Präsident Markus Waser erwähnte in seinem Jahresbericht zahlreiche Aktivitäten im Jubiläumsjahr, angefangen von der Pilatus-Putzete über Touren und Wanderungen bis hin zur Schönenboden-Chilbi und der Messe bei der Klimsenhornkapelle.

Hüttenchef Sepp Dillier freute sich in seinem Jahresbericht, dass die Grillstelle auf Schönenboden von Nidwalden Tourismus als «schönste Grillstelle» geehrt worden war. Wiederum gab es auch im Jubiläumsjahr interessante Touren, wie Peter Ochsner erwähnte, so aufs Breithorn und zur Hörnlihütte in Zermatt, aber auch Wanderungen am Hergiswiler Hausberg.

Werner Minder, Vorsteher der Pilatuswächter, berichtete nicht nur von der jährlichen Pilatus-Putzete, sondern auch von Vorträgen über Hochmoore, Erste Hilfe, Botanik und vielem mehr. Auch das Tätigkeitsprogramm 2018 ist wiederum gespickt mit zahlreichen Touren, Events und besinnlichen Anlässen. Im Jubiläumsjahr hat der Verein total 797 Mitglieder, wie Aktuarin Priska Baumgartner bekannt gab.

Festbankett, Musik und Gratulationen

Höhepunkt der Generalversammlung bildete die Wahl des neuen Präsidenten. Nach 14 Jahren im Vorstand, davon 12 Jahre Präsident, trat Markus Waser zurück. Als Dank für seine grossen Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Als neuen Präsidenten wählten die fast 300 Anwesenden den bisherigen Vize-Präsidenten Hans Erni. Neu in den Vorstand und zugleich als neuer Vizepräsident wurde Hans Bolli gewählt. Wiedergewählt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Elvira Berther, Sepp Dillier und Edith Hofer sowie die Revisoren Edy Distel und Vreni Näpflin. Bestätigt wurde auch die gesamte Hüttenkommission.

Hoch zu und her ging es am Abend mit Festakt, Festbankett, Gratulationen sowie Musik und Tanz. Moderator Beat Christen, Engelberg, führte gewieft durch das abwechslungsreiche Abendprogramm. Zu den Gratulanten gehörten Regierungsrat Othmar Filliger, Gemeindepräsident Remo Zberg, Korporationspräsident Erwin Keiser und viele mehr. «Hergiswil wäre gesellschaftlich bedeutend ärmer, wenn es die Alpenfreunde nicht gäbe», sagt Gemeindepräsident Remo Zberg. Und Bruno Kaiser, Präsident des Skiclubs Hergiswil: «Wir wünschen euch auch in den nächsten 100 Jahren viel Ausdauer, Beharrlichkeit, Motivation und Leidenschaft.»

Der Name des Duos Grenzenlos aus dem Entlebuch, das für musikalische Stimmung sorgte, war dabei Programm, denn auch die Alpenfreude kennen hinsichtlich Liebe zu den Bergen und zu ihrem Pilatus keine Grenzen.

Werner Marti mit der Festchronik. (Bild: Kurt Liembd (Hergiswil, 18. November 2017))

Werner Marti mit der Festchronik. (Bild: Kurt Liembd (Hergiswil, 18. November 2017))

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