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HERGISWIL: Sie bringt Schweizer Kunst nach Armenien

Therese Webers Ausstellung «Paper – Hand and Mind: Narrations in Art» ist zu Gast in der Nationalgalerie Armeniens in Jerewan. Doch das ist nicht die einzige Station der Ausstellung.
Matthias Piazza
Die Hergiswiler Künstlerin Therese Weber. (Bild: PD)

Die Hergiswiler Künstlerin Therese Weber. (Bild: PD)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Die Nationalgalerie Armeniens und die federführende Stiftung Kulturdialog Armenien betrachten die Einzelausstellung von Therese Weber als ein prestigeträchtiges und bahnbrechendes Projekt, denn zum ersten Mal werde dem armenischen Publikum herausragende zeitgenössische schweizerische Kunst präsentiert. Die Zusammenarbeit mit der Künstlerin sei eine grosse Ehre, schreibt die Stiftung.

«Es gab sehr viele Besucher mit interessanten Äusserungen und Fragen und ein riesiges Medienecho», fasst Therese Weber ihre Eindrücke aus Armenien zusammen. Die in Hergiswil lebende Künstlerin ist gerade aus Jerewan zurückgekehrt. Dort, in der Hauptstadt der Republik Armenien, stellt sie noch bis am 15. Juli ihre Werke in der Nationalgalerie aus. Geprägt ist Webers Kunst von verschiedenen Zyklen und Zeitepochen. Thematisch und inhaltlich stellen sie kulturelle, historische und geografische Elemente in Raum und Zeit dar und haben laut Therese Weber immer einen Bezug zu Menschen und Destinationen, welche die Künstlerin aus eigener Anschauung kennt. Dabei setze sie Papier nicht wie gemeinhin üblich als Trägermaterial, sondern als Medium ihrer künstlerischen Gestaltung ein, erzählt sie.

Schon in Kontakt mit armenischen Künstlern

Zusammen mit der Stiftung Kulturdialog Armenien hat Therese Weber schon wiederholt Ausstellungen mit armenischen Künstlern organisiert, zuletzt im März in Arlesheim BL. Dort betreibt die Professorin für ästhetische Bildung an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Liestal, auch ihr zweites Atelier (neben Hergiswil).

«Ich bin gerne unterwegs, geleitet vom Medium Papier, das in meiner Arbeit eine wichtige Rolle spielt, nebst Fotografie und Zeichnung. Die Neugier und das Interesse daran führten mich in die Welt hinaus, erst in die asiatischen Länder und später in den Kaukasus», erzählt sie. «Armenien hat mich angesprochen, als ich 2015 das Land mit seiner reichen Kultur erleben konnte, mit Menschen, die vor Ort verwurzelt sind und die einen tiefen Zugang zur Geschichte und der Kunst der Vergangenheit und Gegenwart haben.»

Aufgrund des grossen Interesses an zeitgenössischer, westeuropäischer Kunst wird die Ausstellung im April des kommenden Jahres auch im Nationalmuseum Georgiens in Tiflis zu sehen sein, erzählt Therese Weber. Die Ausstellungen werden von den Schweizer Botschaften in Jerewan und Tiflis gefördert und vom dreisprachigen Werkkatalog «Hand und Geist, Erzählungen in der Kunst» begleitet.

Therese Webers Ausstellung in der Nationalgalerie Armeniens in Jerewan. (Bild: PD)

Therese Webers Ausstellung in der Nationalgalerie Armeniens in Jerewan. (Bild: PD)

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