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HERGISWIL: So bunt treiben es die Hergiswiler Kinder

Fröhliche Stimmung herrschte an der Hergiswiler Kinderfasnacht. Sie wird seit Jahren von den Alt-Gnomen organisiert.
Der Wikinger, mit Schiff und bunter Begleitung. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Der Wikinger, mit Schiff und bunter Begleitung. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Begleitet von den Hergiswiler Guuggenmusigen Loppergnome und Schärbähufä sowie der Gruppe Nahbrand genossen zahlreiche Kinder die Fasnacht als Cowboy, Löwe, Prinzessin, Pinguin, Indianer, Häsli, Clown, Wikinger und vieles mehr. Mit dabei waren auch begeisterte Mütter, Grosseltern und sogar Väter.

Unter die zahlreichen Familien mischten sich auch Viktoria und Marek Franke-Helfenstein mit den Kindern Jeffrey und Kenneth. «Bei uns ist oft Feuer im Dach», scherzte Vater Marek Franke, weshalb sie gleich als Familienfeuerwehr auftraten. Nach dem Umzug gings zum Chilezentrum, wo DJ Taxi für gute Stimmung sorgte.

Höhepunkt der Kinderfasnacht bildete der farbenfrohe Monstertatzelwurm, angeführt von «Umzugsdirektor» Jochen Walter Bösch. Wie üblich gabs für jedes Kind ein Zabig und die beliebte Riesen-Wundertüte. Für Stimmung sorgte auch Fakir und Zauberer Salem, während Sabine die Kinder mit Airbrush und Schminken begeisterte.

Wie die Kleinen, so die Grossen
Die Kinder waren bereits zu Hause und träumten von ihrem Fasnachtstag, als sich im Lopperdorf auch die Grossen ins Fasnachtsgetümmel stürzten. Unter dem Motto Clochard gings im Chilezentrum mit Los Problemlos so richtig zur Sache. Die Band aus der Innerschweiz gab Vollgas mit Musik aus Südamerika: Calypso, Salsa, Mambo, Merengue und vieles mehr. Einen wahren Marathoneinsatz hatte DJ Taxi alias Christoph Niederberger, der nicht nur an der Kinderfasnacht, sondern die ganze Nacht im Einsatz stand. Und wenn diese Zeitung erscheint, sitzen die letzten Hergiswiler Fasnächtler im «Rössli» am feinen Frühstücksbuffet.

Einem öffentlichen Aufruf, mit einem beliebigen Instrument in der Glasi zu erscheinen, folgten wiederum zahlreiche Leute. Dort fand die erste und einzige Probe dieser Ad-hoc-Guugge statt. Gut gestärkt gings mit kakofonischen Klängen von Beiz zu Beiz, und bereits heute ist die Nahbrand-Guugge 2009 unter ihrem Tätschmeister Richi Kammermann wieder aufgelöst und somit Geschichte. Die Maskenprämierung im Chilezentrum erfolgte nach Redaktionsschluss.

Kurt Liembd

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