HERGISWIL: Ursache des Brands in einer Zentralbahn-Lokomotive ist geklärt

In Hergiswil ist im Juli 2014 der Führerraum einer Lokomotive der Zentralbahn in Brand geraten. nun liegt der Schlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) vor.

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Der brandschaden im Führerraum der Lokomotive. (Bild: pd)

Der brandschaden im Führerraum der Lokomotive. (Bild: pd)

Am Donnerstag, 17. Juli 2014, wurde in Hergiswil an der am Zugschluss eines Pendelzugs eingereihten Lokomotive der Zentralbahn eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Die Klimaanlage im hinteren, unbesetzten Führerraum der Lokomotive geriet in Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Niemand wurde dabei verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden im Führerraum.

Wie dem nun veröffentlichten Schlussberichtder Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) zu entnehmen ist, ist die Brandursache geklärt. Der Brand ist gemäss Sust-Bericht darauf zurückzuführen, dass im Führerraum in der Klimaeinheit der Elektromotor des Radialventilatorsatzes zuerst blockierte, mangels Schutzeinrichtung weiterhin durch seine Stromquelle gespeist wurde und sich bis zum Brandausbruch erhitzte.

pd/zim