HERGISWIL: Werden die Strafen bestätigt?

Raufhandel, schwere Körperverletzung, Angriff und Massenschlägerei. Diese Woche landete der «Tamilenfall» vor Obergericht.

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Im Zentrum des Prozesses stand der Vorfall, der sich im Januar 2010 am Bahnhof Hergiswil ereignete. Statt mit ihm aufgrund früherer Vorfälle «Frieden zu schliessen», prügelten die vier alkoholisierten Tamilen ihren Landsmann spitalreif. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Im Zentrum des Prozesses stand der Vorfall, der sich im Januar 2010 am Bahnhof Hergiswil ereignete. Statt mit ihm aufgrund früherer Vorfälle «Frieden zu schliessen», prügelten die vier alkoholisierten Tamilen ihren Landsmann spitalreif. (Bild: Archiv / Neue NZ)

Mehrere Stunden hatte sich das Obergericht diese Woche mit einem aussergewöhnlichen Fall zu beschäftigen: Es ging um Raufhandel, schwere Körperverletzung und Massenschlägerei. Involviert waren im mehr als vier Jahre zurückliegenden Fall sechs Tamilen.

Fünf von ihnen waren vom Kantonsgericht im Juli 2013 verurteilt worden, vier hatten das Urteil weitergezogen. Der Fall erwies sich nicht nur wegen der Zahl der Beteiligten als aufwendig, sondern auch wegen der Notwendigkeit, alles zu übersetzen. Das Urteil ist darum nicht vor Juni zu erwarten.