Hergiswil will preiswerte Wohnungen fördern

Hergiswil will auf dem Schützenhaus-Areal eine Siedlung mit 22 preiswerten Wohnungen bauen lassen. Das Projekt soll zusammen mit einer Wohnbaugenossenschaft realisiert werden.

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Gemeinderat Martin Blättler auf dem Schützenhaus-Areal, auf welchem die Gemeinde Hergiswil preisgünstige Wohnungen realisieren lassen will. (Bild: PD)

Gemeinderat Martin Blättler auf dem Schützenhaus-Areal, auf welchem die Gemeinde Hergiswil preisgünstige Wohnungen realisieren lassen will. (Bild: PD)

Wie in vielen steuergünstigen Gemeinden gibt es auch in Hergiswil zu wenig günstige Wohnungen für den Mittelstand und für Familien. Ausserdem verfügt die Nidwaldner Gemeinde nur über wenige Genossenschaftswohnungen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Jetzt will der Gemeinderat Gegensteuer geben.

Für einen Studienauftrag wurden sechs Architekturbüros aus der Region eingeladen. Die Jury empfiehlt das Projekt der Architekten Lütolf & Scheuner aus Luzern zur Realisierung. Auf dem rund 3500 Quadratmeter grossen Schützenhaus-Areal sollen laut Gemeindepräsident Remo Zberg 22 Wohnungen gebaut werden. Der Investitionsbedarf beläuft sich auf 10 bis 12 Millionen Franken.

Als Organisatorin des Studienauftrages und Landbesitzerin wird die Gemeinde Hergiswil aber nicht selber als Erstellerin der neuen Überbauung amten. Vielmehr soll mit dem siegreichen Projekt unter Auflage der zukünftigen Nutzungsziele ein Investor gefunden werden, wobei auch die Zukunft der bestehenden Wohnbaugenossenschaft Steg in die Gesamtbetrachtung mit einbezogen werden soll. Findet sich für das Projekt ein Investor, könnte nach den Worten von Zberg bereits im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.

sda/zim