HERGISWIL/EMMETTEN: Der Pfarrer hat sich mit Groll verabschiedet

Nach neun Jahren in Hergiswil geht Freddy Nietlispach in Pension. Ein Abschied, der unrühmliche Spuren hinterlässt.

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Pfarrer Freddy Nietlispach blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Hergiswiler Zeit zurück. (Bild Robert Dillier/Neue NZ)

Pfarrer Freddy Nietlispach blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Hergiswiler Zeit zurück. (Bild Robert Dillier/Neue NZ)

«Unbegreiflich, unentschuldbar, taktlos» Pfarrer Freddy Nietlispach nimmt pointierte Worte in den Mund, wenn er von seinem Abschied aus Hergiswil erzählt. «Ich habe Freunde verloren», sagt er über den Kirchenrat Hergiswil. Jetzt wohnt der 70-jährige Seelsorger in Emmetten. Eigentlich hätte er bis Ende Jahr in Hergiswil als Pfarrer wirken wollen, doch er ging freiwillig zwei Monate früher.

Als Freddy Nietlispach im Jahr 2000 seine Stelle als katholischer Pfarrer antrat, erhielt seine Partnerin Elisabeth Mann eine Teilzeitstelle im Pfarreisekretariat. Sie war nicht nur das administrative Gewissen der Pfarrgemeinde, sondern auch Haushälterin und Assistentin. Nach neun Jahren erhielt Mann die Kündigung als Sekretariatsmitarbeiterin. «Völlig unerwartet und grundlos», wie Nietlispach sagt.

Das sei bei der Anstellung so abgemacht gewesen, erklärt Kirchenratspräsidentin Klara Bucher.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.