Hier hat das Stempeln ausgedient

Auch in Ob- und Nidwalden wird die Arbeitszeit erfasst. Statt einer Stempeluhr reicht aber die Ehrlichkeit für ein korrektes Erfassen.

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Ein Bild aus alten Zeiten: Ein Bundesbeamter bedient im Bundeshaus die Stempeluhr. (Bild: Keystone)

Ein Bild aus alten Zeiten: Ein Bundesbeamter bedient im Bundeshaus die Stempeluhr. (Bild: Keystone)

In den kantonalen Verwaltungen Ob- und Nidwaldens wird Vertrauen grossgeschrieben. Eine Stempeluhr, die akribisch und unbestechlich die Arbeitszeit dokumentiert, sucht man hier vergebens. «Wir vertrauen darauf, dass der Mitarbeitende eigenverantwortlich seine Arbeitszeiten korrekt erfasst. Bis jetzt machten wir damit gute Erfahrungen», sagt Joe Amrhein, Personalchef des Kantons Obwalden. Vor dreieinhalb Jahren wurden hier die elektromechanischen Stempeluhren abgeschafft. Die Arbeitszeitkontrolle wird am PC des Arbeitsplatzes gemacht – lange Wege bis zur nächsten Stempeluhr entfallen.

Auch die rund 800 Kantonsangestellten von Nidwalden erfassen ihre Arbeitszeit selber am Computer – und das schon seit Jahren. «Am Morgen loggt sich der Mitarbeiter ein – und am Abend wieder aus. Das System bewährt sich», sagt der Nidwaldner Finanzdirektor Hugo Kayser.

Matthias Piazza

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