Hostatt wird nicht geschützt

Das Haus Hostatt gehört zu den drei ältesten im Kanton. Für die Regierung ist das kein Grund, es schützen zu lassen. Nicht zuletzt, weil die Besitzer dagegen sind.

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Das alte Hostatt-Haus und der neue Ersatzbau links daneben. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Das alte Hostatt-Haus und der neue Ersatzbau links daneben. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Das Haus Hostatt in der Spichermatt in Stans wird abgebrochen. Ein Sistierungsentscheid für den Abbruch ist vom Stanser Gemeinderat aufgehoben worden, nachdem sich die Regierung gegen einen Schutz des Hauses ausgesprochen hatte. Der bisher nicht publizierte Entscheid der Regierung ist bereits im Mai gefallen.

Das Haus ist eines der drei ältesten im Kanton. Erst als es im Gegenzug zu einem Ersatzneubau hätte abgebrochen werden sollen, wurde es genauer unter die Lupe genommen. Dabei ergaben Untersuchungen des Holzes, dass es seine Wurzeln im Mittelalter hat. Die Denkmalpflege hatte daraufhin neue Nutzungsmöglichkeiten vorgeschlagen, die aber die Besitzer und den Regierungsrat nicht überzeugten.

Markus von Rotz

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