Hotel Villa Honegg erstrahlt in neuem Glanz

Das Hotel Honegg auf dem Bürgenstock erwacht aus einem rund 40 Jahre langen Dornröschenschlaf. Das altehrwürdige Haus ist während drei Jahren komplett renoviert worden.

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Das Hotel Villa Honegg auf dem Bürgenstock. (Bild: PD)

Das Hotel Villa Honegg auf dem Bürgenstock. (Bild: PD)

Nach einer rund 3-jährigen Bauzeit ist das altehrwürdige Hotel Villa Honegg aus dem Jahr 1905 am Mittwochmorgen den Medien vorgestellt worden. Ab dem 6. Mai ist es wieder bereit, Gäste zu beherbergen – und zu verwöhnen. Ziel ist es gemäss Hoteldirektor Peter Durrer, dass sich das Hotel bald mit fünf Sternen schmücken kann. Gekauft hatte das Hotel vor vierJahren ein privater Investor aus Katar. Als Bauherrin fungiert die Hotel Honegg AG in Ennetbürgen. Entgegen ursprünglichen Plänen gehört das Hotel nicht zum 300 Millionen teuren Bürgenstockresort. Man wolle gemeinsam aber «Synergien nutzen», heisst es.

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Das Hotel auf dem Bürgenstock erstrahlt in neuem Glanz. (Bild: PD)
So sieht das neue Restaurant aus. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Die Terrasse. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Büroräumlichkeiten (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Vom Dach des neuen Hotels... (Bild: PD)
... hat man einen herrlichen Ausblick auf die Bergwelt mit dem Vierwaldstättersee. (Bild: PD)
Das Hotel Villa Honegg nimmt den Betrieb am 6. Mai auf. (Bild: PD)
Peter Durrer ist Gastgeber im neuen Hotel. (Bild: PD)
«Ob mit Wanderschuhen oder Bikemontur, jeder ist willkommen», so Peter Durrer. (Bild: PD)
Serviert werden lokale, aber auch internationale Gerichte... (Bild: PD)
mit Fokus auf der libanesischen Küche (Bild: PD)
Eine Dessert-Kreation aus dem Honegg. (Bild: PD)
Im Hotel Villa Honegg stehen 23 Zimmer und Suiten zur Auswahl. (Bild: PD)
Einblick in ein Zimmer. (Bild: PD)
Das Hotel kann auch exklusiv als Ganzes gemietet werden. (Bild: PD)
Einblick in ein Zimmer. (Bild: PD)
Die Suiten sind exklusiv ausgestattet. (Bild: PD)
Einblick in eine Suite. (Bild: PD)
Blick auf den Vierwaldstättersee in der Abenddämmerung. (Bild: PD)
Das Hotel will vorallem auch internationale Gäste anlocken: der private Flugplatz Buochs sei nur 12 Minuten entfernt, so die Imagebroschüre. (Bild: PD)
Noch werden die letzten Arbeiten im neuen Hotel... (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
... und ausserhalb getätigt. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Diana Bircher, Leiter des SPA-Bereichs, bereitet den Raum vor. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Eröffnungsapero für die Medienschaffenden. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
So präsentierte sich das Hotel im Jahr 1935. (Bild: PD/Ettlin, Buochs)
Das Holztragewerk aus dem Jahr 1905 genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. (Bild: PD)
Unmittelbar vor der Renovierung im Jahr 2005 präsentierte sich das Hotel verlottert. Im Bild die Westseite... (Bild: PD)
...und die Ostseite. (Bild: PD)
Das Hotel Honegg im Jahr 2008 vor der Renovierung. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Oktober 2008: Die Arbeiten am Hotel Villa Honegg beginnen. (Bild: Adrian Venetz/Neue NZ)
März 2009: Gerold Kunz von der Denkmalpflege im Hotel Honegg. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Während der Sanierung im Oktober 2010. (Bild: Richard Greuter/Neue NZ)

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Das Hotel auf 914 Metern über Meer ist unter Beibehaltung der historisch einzigartigen Fassade (siehe Bildergalerie) renoviert worden. Die Fassade soll an die alten Zeiten erinnern, heisst es in einer Mitteilung. Für die Renovierung sind rund 20 Millionen Franken aufgewendet worden.

Im Hotel stehen neben 23 Zimmer und Suiten auch Konferenzräume, ein Schwimmbad mit Innen- und Aussenpool, ein Fitness- und Spa-Bereich sowie ein privates Kino mit 18 Sitzplätzen zur Verfügung. Das Restaurant mit 46 Sitzplätzen ist auch für externe Gäste offen. Im Hotel-Komplex arbeiten 26 Personen.

Seit den 70-er Jahren leer

Der aus der Obwaldner Hotelier-Familie stammende Emil Durrer baute das Hotel nach seinen eigenen Plänen. Die Glanzzeiten erlebe das Honegg bis zum Ersten Weltkrieg. Damals umfasste das Hotel 72 Betten. Damals verbrachten die Touristen jeweils mehrere Wochen auf dem Bürgenstock. Während des Krieges waren deutsche Internierte im Hotel einquartiert. 1923 verunglückte Durrer tödlich, als er die Hotelfassade renovierte. Bis 1977 blieb das Haus im Besitz der Familie. Der Plan, ein Gesundheitszentrum zu realisieren, zerschlug sich.

rem