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Interview

Studentin organisiert erste Tierrechtskonferenz in Stansstad

Mit ihrer Tierrechtskonferenz will die Zuger Studentin Violetta Szikriszt die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Während fünf Tagen stehen viele Aktivitäten auf dem Programm.
Oliver Mattmann
Violetta Szikriszt. (Bild: PD)

Violetta Szikriszt. (Bild: PD)

Im Rahmen ihrer Master-Abschlussarbeit an der Hochschule Luzern - Kunst organisiert die Zugerin Violetta Szikriszt (36) die erste Tierrechtskonferenz in Stansstad. Das Thema beschäftigt sie seit ihrer Kindheit. Wir sprachen mit ihr über die Veranstaltung, die von Mittwoch bis Sonntag stattfindet, und darüber, wen und was sie damit erreichen will.

Violetta Szikriszt, warum braucht es eine Tierrechtskonferenz?

Um Experten und Tierrechts Interessenten zusammenzubringen und die Tierrechts-Bewegung zu verstärken. Und um die Öffentlichkeit über das Tierrecht aufzuklären.

Werden Tiere auch in der Schweiz in ihren «Rechten beschnitten»?

Ja, die Tiere werden überall unterdrückt, auch in der Schweiz. Leider existiert das «Tierrecht» in der Schweiz nicht, nur das Tierschutzgesetz, wo die Interessen der Menschen bevorzugt werden und Tiere auf Ware für menschliche Zwecke reduziert werden.

Wen wollen Sie mit der Veranstaltung vor allem ansprechen?

Ich möchte alle ansprechen. Die Veranstaltung ist ohne Altersgrenze und es ist für jede Altersgruppe etwas dabei. Im Vordergrund stehen natürlich die Jugendlichen, die an der Entwicklung unserer Gesellschaft und Umwelt interessiert sind. Sie können in ihrem weiteren Leben die Zukunft der Welt massgeblich beeinflussen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Vorträge, Yoga am See, Workshops, Filmabend, Kunstausstellung und die Konzerte sind gratis.

Welche Ergebnisse erhoffen Sie sich von der Konferenz?

Ich möchte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen, die für das Tierrecht einstehen, verstärken und so der Tierrechtsbewegung eine Plattform bieten. Vielleicht können wir auch Menschen sensibilisieren, die bis jetzt mit dem Thema nichts zu tun hatten.

Gehen Sie davon aus, dass aus der Konferenz auch konkrete Massnahmen fürs Tierwohl in der Schweiz entstehen?

Ja! Die Tierversuchsverbots-Initiative und die Volksinitiative zur Abschaffung der Massentierhaltung werden besprochen. Hoffentlich wird die Konferenz auch andere zu einem aktiven Engagement für das Tierrecht ermuntern.

Weitere Informationen unter www.stansstad-arc.org.

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