IHA-GFK AG, HERGISWIL: Das Fernsehen bringt grossen Schub

Die Marktforscher in Hergiswil haben letztes Jahr den Umsatz um gut einen Drittel gesteigert. Dazu trug die TV-Forschung kräftig bei.

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Peter Hofer, Präsident und Chef der IHA-GfK. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Peter Hofer, Präsident und Chef der IHA-GfK. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Wer wann was im Fernsehen schaut, interessiert sehr. Nicht nur die Fernsehsender, sondern auch die Werber. Und insbesondere die werbenden Unternehmen. Diese wollen wissen, wie viele Leute sie mit der ins Geld gehenden TV-Werbung erreichen.

Technologisch an der Spitze
Das misst die IHA-GfK mit ihrer Firma Telecontrol elektronisch in immer mehr Ländern. Letztes Jahr neu auch in Armenien, Bulgarien, Georgien, Pakistan und Rumänien. Schon länger im Geschäft mit der TV-Messung ist sie im Heimmarkt Schweiz sowie in Deutschland, Frankreich, Indien, Österreich, Portugal, Puerto Rico, der Ukraine und auf Zypern. Die IHA misst den TV-Konsum vor Ort nicht selber, sondern liefert Geräte, Software und Betriebssysteme. Weitere Länder sollen hinzukommen.

Derzeit läuft das Verfahren für einen Auftrag in Russland, an dem die Hergiswiler sehr interessiert sind. Denn das wäre der bisher grösste TV-Auftrag, hielt Peter Hofer, Präsident und Chef der IHA-GfK, am Freitag fest. Und nannte als Erfolgsfaktor: «Wir sind technologisch weltweit an der Spitze.» Auch sich entwickelnde Märkte, Schwellenländer, wollten nur das Beste. Das lohnt sich laut Hofer für die Hergiswiler: «Wir machen keine Preiskonzessionen.» Mit der TV-Forschung setzt die IHA-GfK rund 40 Millionen Franken um.

René Cotter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.