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«Iheimisch»-Engagement des Kantons Nidwalden ist in den Kommissionen umstritten

Der Kanton will sich an der Gewerbeausstellung «Iheimisch» präsentieren. Doch der Kredit von 245'000 Franken gab in den landrätlichen Kommissionen zu reden.
Matthias Piazza
Die letzte kantonale Gewerbeausstellung «Iheimisch» im Jahr 2012 zog Scharen von Besuchern an. (Archivbild: Corinne Glanzmann)

Die letzte kantonale Gewerbeausstellung «Iheimisch» im Jahr 2012 zog Scharen von Besuchern an. (Archivbild: Corinne Glanzmann)

«Kanton Nidwalden – gemeinsam in die Zukunft»: Unter diesem Motto will sich der Kanton an der seit dem Jahr 1998 alle sieben Jahren stattfindenden Nidwaldner Gewerbeausstellung «Iheimisch» zeigen. Vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 sollen sich insgesamt 17 Amtsstellen und Abteilungen des Kantons präsentieren.

Für die mit dem Auftritt verbundenen Aufwendungen hat der Regierungsrat beim Landrat einen Objektkredit von brutto 245'000 Franken beantragt. Davon würden vom Bund insgesamt 35'000 Franken für die Auftritte des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV und der Job-Vision an den Kanton zurückerstattet. Der Kredit wurde in der landrätlichen Finanzkommission kontrovers diskutiert. Insbesondere vor dem Hintergrund der dauernden Sparbemühungen des Kantons sei der Betrag zu hinterfragen, wurde argumentiert.

Schliesslich hat sich die Finanzkommission mit 5 zu 4 Stimmen (ohne Enthaltungen) und einem Mitglied im Ausstand für den von der Regierung vorgeschlagenen Kredit ausgesprochen und den Antrag auf einen reduzierten Kredit von 200'000 Franken abgelehnt.

Gegner: Kanton betreibt kein Gewerbe

Unbestrittener war das Geschäft in der Kommission für Bildung, Kultur und Volkswirtschaft. Diese beantragt dem Landrat mit 6 zu 3 Stimmen (bei 1 Enthaltung), dem Kredit von 245'000 Franken an seiner Sitzung vom 26. September zuzustimmen.

Doch auch hier waren die Meinungen breit gefächert. Teils wurde eingebracht, die «Iheimisch» sei eine Gewerbeausstellung und der Kanton betreibe nun mal kein Gewerbe. Eine Kommissionsmehrheit entgegnete, dass der Kanton vor allem für die Bevölkerung da sei, welche einen Anspruch darauf habe, zu wissen, was er an Dienstleistungen erbringe.

Für Volkswirtschaftsdirektor eine sinnvolle Investition

«Wir finden, dass die 245'000 Franken gut investiertes Geld sind, um den Kanton als Dienstleister und zweitgrössten Arbeitgeber Nidwaldens zu präsentieren», sagt Volkswirtschafsdirektor Othmar Filliger zum kantonalen «Iheimisch»-Engagement.

«Die ‹Iheimisch› ist uns wichtig und bietet eine ideale Plattform. Sollte der Landrat den Betrag kürzen, müssten wir unseren Auftritt verkleinern.»

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