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Im «Chriesiland» Kehrsiten regieren Walter und Marianne

Auch in Kehrsiten ist die Fasnacht lanciert. In einer würdigen Feier fand am Samstag die Inthronisation des neuen Chriesipaares statt.
Sepp Odermatt
Das neue Chriesipaar Walter und Marianne Grollimund. (Bild: Sepp Odermatt (Kehrsiten, 12. Januar 2019))

Das neue Chriesipaar Walter und Marianne Grollimund. (Bild: Sepp Odermatt (Kehrsiten, 12. Januar 2019))

«Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt unter den verschiedenen Zünften in Nidwalden», freute sich Oberchriesi Peter Christen. Alle zwei Jahre werde hier in Kehrsiten ein neues Chriesipaar gewählt, und das sei immer ein wunderbarer Anlass, erklärte der Zunftpräsident und Vorsitzende des Chriesirates.

Oberchriesi Christen begrüsste in der prall gefüllten Mehrzweckhalle viele Fasnachtsobrigkeiten mit Gefolge. Zuvor hatte die Mittwuch’s Band aus Basel die Feier mit den rhythmischen Jazzmelodien stimmungsvoll eröffnet. Die Musiker waren zu Ehren des neuen Zunftpaares – dieses stammt aus Muttenz – extra nach Nidwalden gereist.

Für die Aus- und Einsetzung des Chriesipaares ist der Kulturminister zuständig. Josef Mathis, «Schwand-Sepp» genannt, ist auf Lebzeiten gewählt und verabschiedete zuerst das amtierende Paar. Beat und Christa Meyer wurden mit viel Lob und Ehre überschüttet.

Einsetzungszeremonie für Walter und Marianne

Der Kulturminister begleitete die beiden zurück ins gemeine Chriesivolk und holte anschliessend das neue Zunftpaar, Walter und Marianne Grollimund, auf die Bühne. Würdevoll wurde ihnen der Mantel angezogen. Auch der Hut – in Form und Farbe der Chriesi – setzte man dem Chriesipaar auf. Er sei der Sammler ihrer Gedanken, betonte der Kulturminister.

Schliesslich übergab man der «Durchwurmtheit und Entsteintheit» das Zepter als Zeichen der Macht. In seiner Antrittsrede machte Walter einen Streifzug durch Nidwalden, wobei er immer wieder auf englische Wörter stiess. Deshalb lautet das Motto der diesjährigen Fasnacht im Chriesiland «My Nidwalden».

Nach dem Fackelzug zum Schulhausplatz, wo symbolisch ein junges Chriesibäumchen gepflanzt wurde, durften Walter und Marianne bis in die späte Nacht hinein Glückwünsche entgegennehmen.

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