Im Hergiswiler Wissachli kehrt endlich Ruhe ein

Der lange Disput um die Einzonung Wissachli findet ein Ende. Strahlender «Sieger» ist Urs Zibung, der Eigentümer der Parzelle.

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Er darf aufatmen: Haus und Scheune (rechts) von Urs Zibung liegen bald in der Wohnzone. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Er darf aufatmen: Haus und Scheune (rechts) von Urs Zibung liegen bald in der Wohnzone. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Mit einem klaren Urteil hat das Nidwaldner Verwaltungsgericht einen jahrelangen Dissens zwischen den Behörden und einem Bürger beendet. Es geht um die Liegenschaft Wissachli in Hergiswil. Besitzer Urs Zibung möchte, dass ein Teil dieser Parzelle zur Wohnzone wird. Zwei Mal hat die Hergiswiler Gemeindeversammlung ihren Segen dazu gegeben. Und zwei Mal hat der Regierungsrat Nein gesagt zur Umzonung. Dieses Nein der Regierung sei aber gar nicht gerechtfertigt, sagt nun das Verwaltungsgericht. Das Vorgehen des Regierungsrats sei gar willkürlich. «Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts hat der Regierungsrat mit der Nichtgenehmigung der Einzonung die Gemeindeautonomie klar verletzt», heisst es im Urteil.

Die Nidwaldner Regierung akzeptiert den Entscheid – kann ihn aber nicht nachvollziehen. «Aus meiner Sicht widerspricht das der gängigen Praxis des Bundesamts für Raumplanung», sagt Nidwaldens Baudirektor Hans Wicki. Das Urteil des Verwaltungsgerichts schaffe deshalb ein gefährliches Präjudiz.

Adrian Venetz

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