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In Buochs sorgt man sich um Unwettergefahr

Viele künftige Projekte in Buochs sind klimaschonend. Von der Strassenbeleuchtung bis hin zum Werkhofneubau. Über 100 Personen verfolgten am Dienstag die Ausführungen der Gemeinde. Dabei ging es auch um mögliche Jahrhundertunwetter.
Ruedi Wechsler
So soll der Neubau Werkhof in Buochs ab Oktober aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll der Neubau Werkhof in Buochs ab Oktober aussehen. (Visualisierung: PD)

Bei einem Jahrhundertunwetter könnten beim Schüpfgraben/Giessenkanal in Buochs Probleme entstehen. Darüber wurde an der Informationsveranstaltung «Aktuelles aus Buochs» vom vergangenen Dienstag informiert. Gemeinderat Dölf Scherl berichtete, dass die geschätzte Wasserabflussmenge von 18 Kubikmeter pro Sekunde viel zu hoch sei und nach Abklärungen des Kantons noch bei 7 bis 8 Kubikmeter pro Sekunde liege. Beim Durchlass Kettstrasse und Werkhofstrasse liege die Abflussmenge bei bloss 4 bis 5 Kubikmetern. Dies erfordere weitere Schutzmassnahmen von der Gemeinde. Bis im Jahr 2024 sollten die Projektarbeiten abgeschlossen sein.

Der Neubau Werkhof liege terminlich im Fahrplan und werde im Oktober fertiggestellt. Gemeinderat Werner Zimmermann beruhigte besorgte Bürger, die Sonnenkollektoren auf dem Dach des Werkhofes vermissen würden. Es werde eine Fotovoltaikanlage montiert. Zusammen mit der danebenliegenden ARA ist ein Energieverbund geplant und die Energie werde direkt zur ARA geleitet, sagte Werner Zimmermann am Infoabend.

Bald Schluss mit Sperrgut?

Der Nidwaldner Regierungsrat kam 2018 zum Schluss, dass die Sperrgutabfuhr nicht verursachergerecht sei. Die Gemeinde Buochs erhob daraufhin Einspruch, der Entscheid aus Stans ist noch ausstehend. Somit ist die nächste Abfuhr am 11. April geplant. Gemeinderat Dölf Scherl erwähnte, dass die Videoüberwachung bei der Sammelstelle bereits 25 «Sünder» ertappt habe. Diese erhielten eine Rechnung von 150 Franken und seien via Autonummernschilder relativ leicht zu überführen. Es seien nicht nur Einheimische, sondern auch ausserkantonale Personen darunter. Weiter führte er aus, dass die Wasserbetriebsgebühr ab 2020 von 1.20 Franken auf 1.40 Franken pro Kubikmeter erhöht werde.

Ein Novum stellte Sepp Barmettler vor. Da die Gemeinde Buochs keine Steuergelder für das Projekt Nextbike verwenden wolle, geschehe dies nun auf touristischer Ebene mit dem Projekt Hotelbike. Das Zielpublikum seien Gäste und Pendler aber auch Einheimische. Es seien zehn Stationen (z. B. Camping, Schiffsstation, Hotel Krone) in den Gemeinden Buochs, Ennetbürgen und Beckenried mit drei Velos pro Station vorgesehen. Pro Stunde bezahle der Benützer zwei Franken. Die Eröffnung erfolge am 18. Mai gleichzeitig mit der Seemeile Buochs – Ennetbürgen, sagte Sepp Barmettler.

Touristische Angebote gemeinsam vermarktet

«Tourismus Klewenalp gehört jetzt auch zu den Grossen. Früher sprach man nur von Tourismus Luzern, Engelberg und Bürgenstock», sagte Ursi Aschwanden von Tourismus Beckenried an der Informationsveranstaltung. Die sechs Gemeinden Buochs, Ennetbürgen, Beckenried, Emmetten, Seelisberg und Isenthal und die beiden Kantone Nidwalden und Uri gehören zur gemeinsamen Tourismusregion Klewenalp.

Seit dem 1. Januar 2019 ist die neue Leistungsvereinbarung mit der Bergbahnen Beckenried-Emmetten AG in Kraft. Damit werden alle touristischen Angebote – Schnee- und Wassersport, Camping, Brauchtum, Handwerk, Biken – rund um die Region Klewenalp gemeinsam vermarktet. Das Gesamtbudget beträgt 650000 Franken, davon fliessen 300000 direkt in das Marketing, sagte Tourismus-Ennetbürgen-Präsident Sepp Gabriel.

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