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In der Urschweiz wird gerockt

Dem UrRock-Musikfestival gelang am Wochenende eine gelungene Premiere. Zusammen mit zehn Hard-Rock- und Heavy-Metal-Bands wurde ein Konzerterlebnis im Senkel gefeiert.
Daniel Betschart
Am ersten UrRock im Senkel in Stans wurde richtig gerockt. (Bild: Snapshot Style)

Am ersten UrRock im Senkel in Stans wurde richtig gerockt. (Bild: Snapshot Style)

Von Fans für Fans umschreibt am besten, was am Wochenende im Senkel in Stans über die Bühne ging. Die drei musikbegeisterten Organisatoren Stephan Brüderlin, Patrick Jakober und Jimmy Hollmichel wissen genau, was dem Publikum an einem Rockfestival geboten werden muss. Bands aus ganz Europa wurden verpflichtet, die Engländer Fury und die Niederösterreicher Blackening waren sogar zum ersten Mal in ihrer Karriere in der Schweiz. Dem Ruf nach Exklusivität folgten an den beiden Festivaltagen rund 600 rockbegeisterte Konzertgänger aus allen Teilen des Landes, und sie waren rundum zufrieden.

Die wichtigste Komponente an einem Festival sind natürlich die Bands. Avven aus Slowenien «gehen als erste Band des ‹UrRock› in die Geschichte ein», meinte Gitarrist Gašper Šinkovec strahlend nach der Eröffnungsshow am Freitag. Der Sänger Tobias von der Nachfolgeband Broken Fate aus dem Kanton Zürich bekam auf der Bühne sogar Nachhilfe im Nidwaldner Dialekt. «Wir feiern heute eine krasse Party auf diesem kleinen Flecken Erde», so der Einstieg von Christoph, dem Sänger der Emil Bulls aus München. Zusammen mit seinen vier Mitmusiker waren sie die unbestrittenen Headliner des Abends. Sie zeigten eindrücklich, was sie darunter verstehen eine Party zu feiern und mobilisierten die Fans sogar zum Crowdsurfen.

Die Bands gaben alles. (Bild: Snapshot Style)

Die Bands gaben alles. (Bild: Snapshot Style)

«Von ihnen wird man noch viel hören»

Zu verblüffen vermochte Black- ening: Vier junge Musiker aus Österreich zelebrierten den Thrash Metal auf eine frische Art und Weise, wie es Metallica längst verlernt hat. «Von ihnen wird man noch viel hören», meinten einige Konzertbesucher am Samstagnachmittag. Thundermother, eine powergeladene Frauenband aus Schweden, verwandelte die Konzerthalle in einen Hexenkessel. Die Gruppe spielte ihre Riffs schon mal abseits der Bühne mitten im Publikum. Ebenfalls als Publikumsmagnete kann man The New Roses betiteln. Überaus sympathisch agieren die Wiesbadener auf der Bühne und ziehen das Publikum immer wieder in ihre Show mit ein. All dem setzte Headliner Shakra vor vollem Hause noch einen drauf. Mit einem Feuerwerk an Hits lockten die Rocker noch ein letztes Mal alles aus dem Publikum raus. Frenetisch umjubelt, beendete Sänger Mark Fox eine rund zweistündige Show und entliess nur glückliche Gesichter ins gemütliche Festivaldorf.

Veranstalter zeigt sich zuversichtlich für Zukunft

Man sah den Bands den Spass an, welchen sie bei der Ausübung ihres Handwerkes hatten. Darauf angesprochen wird die Organisation des «UrRock» immer wieder lobend erwähnt. Genau wie der bei allen Bands gut gemischte Sound, für welchen die Techniker hinter den Reglern sorgten. Ein Magnet war auch der Merchandising-Stand der Bands. Hier traf man sich nach den Konzerten mit den Musikern. Es wurde bereitwillig für Selfies posiert, Autogramme gegeben und mit den Fans auf Tuchfühlung gegangen.

Voller Einsatz. (Bild: Snapshot Style)

Voller Einsatz. (Bild: Snapshot Style)

Ob es eine Fortsetzung des UrRock-Musikfestivals geben wird, wird sich zeigen. Stephan Brüderlin und Patrick Jakober zeigen sich zuversichtlich: «Erst einmal alles Revue passieren lassen und danach weiterschauen», so die zufriedene und mit einem Grinsen behaftete Antwort der beiden auf die Frage.

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