In Nidwalden sind Mieten höher als in Luzern

Die Mietpreise für Wohnungen in Nidwalden sind zu teuer - findet die SP. Abhilfe soll ein Bonussystem schaffen, das dem Bauherrn einen Nutzungsbonus von 10 Prozent verspricht.

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Eine Baustelle für ein Wohnhaus an der Stansstaderstrasse in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Eine Baustelle für ein Wohnhaus an der Stansstaderstrasse in Stans. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Auch Normalverdienende sollen in unserem Kanton eine bezahlbare Mietwohnung finden können», fordert Beat Ettlin, Präsident der SP Nidwalden. Die SP und die Juso Nidwalden lancierten kürzlich einen Vorstoss mit dem Ziel, den Bau von bezahlbaren Wohnungen zu fördern – mit einer Bonusklausel. Inspirieren liess sich die SP vom Zuger und Megger Modell. Die Klausel sieht vor, dass wenn ein Bauherr mindestens 25 Prozent der Gesamtzahl der Wohnungen nach den Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen erstellt, er einen Nutzungsbonus von 10 Prozent erhält.

Nidwalden belegt bei den durchschnittlichen Nettomieten gesamtschweizerisch den zweiten Platz hinter dem Kanton Zug. Der durchschnittliche Haushalt bezahlt jährlich über 2000 Franken mehr Miete im Vergleich zu Obwalden oder zu Luzern.

Matthias Piazza

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