In Ob- und Nidwalden besteht erhebliche Waldbrandgefahr

Wer in den kommenden Tagen in Ob- und Nidwalden eine Wurst bräteln will, soll dies besser auf dem eigenen Balkon oder im Garten tun: Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in den beiden Kantone mittlerweile erheblich.

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(sda/rem) Im März fiel im Vergleich zu anderen Jahren weniger Niederschlag, die aktuelle Wetterlage bringe viel Sonnenschein und Bise. An sonnigen Stellen sei es zurzeit sehr trocken, schreiben die beiden Kantone in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Donnerstag.

Die Kantone rufen die Bevölkerung zu Vorsichtsmassnahmen auf:

  • Feuern im Freien ist nur auf fest eingerichteten Feuerstellen erlaubt
  • Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen
  • Bei starkem Wind generell kein Feuer entfachen
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen
  • Feuer vor dem Weggehen vollständig löschen
  • Den Anweisungen der lokalen Behörden ist Folge zu leisten

In den übrigen Zentralschweizer Kantonen Luzern, Zug, Schwyz und Uri herrscht eine Waldbrandgefahr der Stufe 2. In Fürigen / Stansstad geriet am Montagabend ein Waldstück in Flammen. Die Feuerwehren Stansstad und Stans konnten den Brand mit Hilfe eines Helikopters löschen. Bereits am Sonntag war in Wassen ein Waldstück in Brand geraten, nachdem die Flammen bei einer Feuerstelle ausser Kontrolle gerieten. Die Feuerwehr musste den Brand löschen. 

Hinweis: Weitere Informationen über die aktuelle Lage finden sich im Internet unter www.naturgefahren.ch oder unter www.waldbrandgefahr.ch

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