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INTERLAKEN: Jungfrau ruft wieder unüberhörbar

Der Mythos Jungfrau-Marathon lockt Jahr für Jahr 4500 Sportler an. Auch Ob- und Nidwaldner erliegen jeweils dessen Faszination. Für Regierungsrat Christoph Amstad klappt es beim dritten Anlauf leider nicht.
Kurt Liembd
Unterwegs bleibt kaum ein Blick auf die Gletscherwelt. (Bild: Remy Steinegger/swiss-image.ch (Interlaken, 10. September 2016))

Unterwegs bleibt kaum ein Blick auf die Gletscherwelt. (Bild: Remy Steinegger/swiss-image.ch (Interlaken, 10. September 2016))

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

In welcher Sportart können sich Hobbysportler am gleichen Wettkampf mit Weltklasse-Athleten messen? Am Jungfrau-Marathon vom Samstag ist dies der Fall. Unter den 83 Nid- und Obwaldnern (siehe Kasten) starten bekannte Berglauf-Cracks wie etwa erstmals die beiden Wolfenschiesser Christian Stebler (36) und Ivan Zumbühl (28). Was das Alter betrifft: Zumbühl ist mit 28 Jahren übrigens der Jüngste der 83 Unterwaldner Marathonläufer. Älteste Teilnehmerin ist Fränzi Niederberger (66), welche den Jungfrau-Marathon schon unzählige Male bestritten hat. Ältester Teilnehmer aus Obwalden ist Gerhard Röthlin (63) aus Kerns, jüngste Obwaldnerin ist die 31-jährige Alja Schäfer aus Alpnach.

Am Start ist auch die Spitzenläuferin Lucia Mayer (38) aus Ennetbürgen, welche letztes Jahr ihre Premiere an der Jungfrau feierte, und dies gleich mit dem 6. Gesamtrang in einem Weltklasse-Elitefeld. Mit dabei ist einmal mehr Alexander Kerber (48), Chirurg am Spital Stans, der gemessen an seinem Alter ein Spitzenathlet ist. Letztes Jahr erreichte Kerber das Ziel in 3:55:09 Stunden und landete auf dem 11. Kategorienrang.

Eine Hiobsbotschaft für Regierungsrat Amstad

Freud und Leid liegen bei Marathonläufern bekanntlich nahe beieinander. Nicht nur auf der Strecke, sondern auch was Gesundheit und Verletzungen betreffen. Der Obwaldner Regierungsrat Christoph Amstad (44) hat dies am eigenen Leib erfahren müssen. Auch er ist angemeldet. Unsere Zeitung hatte das Interview (siehe unten) mit ihm bereits geführt, als er die Hiobsbotschaft erhielt: Nach einem Fehltritt hat sich bei ihm wieder eine alte Zerrung am Oberschenkel bemerkbar gemacht. «Meine Physiotherapeutin hat mir aufgrund der aktuellen Gesundheitslage abgeraten, am Lauf teilzunehmen», teilte Amstad mit. Dies erklärt auch, weshalb er am Sonntag nicht in Sarnen zum Halbmarathon antrat, der als Formtest für den «Jungfrau» dienen sollte.

Da Christoph Amstad den Jungfrau-Marathon bereits dreimal erfolgreich gelaufen ist (2013, 2014 und 2016), kann er gut abschätzen, was es braucht, diesen Wettkampf erfolgreich zu meistern.

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