Ja zu millionenteurem Ausbau der Kehrichtdeponie

Einstimmig beschlossen die Delegierten des Kehrichtverbandes den Ausbau der Deponie 4 im Cholwald. Es eilt, weil Deponie 3 früher als geplant voll ist.

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Die Kehrichtdeponie Cholwald. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die Kehrichtdeponie Cholwald. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue LZ)

An der Delegiertenversammlung des Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden stand unter anderem der Antrag für den Ausführungskredit in der Höhe von 16,6 Millionen Franken zum Bau der Deponie 4 im Cholwald zur Diskussion. Die neue Deponie wird ein Gesamtvolumen von 427 000 Kubikmeter oder 624 000 Tonnen Kehricht aufweisen, das soll für die nächsten 16 Jahre reichen.

Geplant ist eine so genannte Reaktordeponie. In einer solchen werden organische Stoffe gelagert wie Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen, nicht brennbare Abfälle, Strassenwischgut und Ähnliches. Das Auflageprojekt wurde im Januar 2011 beim Kanton Nidwalden eingereicht. In der dreiwöchigen Auflagezeit sind keine Einsprachen eingegangen. Inzwischen liegt die rechtskräftige Baubewilligung vor.

Weil die Deponie 3 schneller als geplant voll wird, war eine Forcierung der Deponie 4 wichtig. Die erste Etappe wird 2013 in Betrieb genommen. Einstimmig folgten die Delegierten dem Antrag des Vorstandes und genehmigten den Ausführungskredit.

Franz Niederberger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.