Ja zur zur Höheren Fachschule Gesundheit

Der Nidwaldner Regierungsrat anerkennt die Bedeutung der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz für die regionale Versorgung der Gesundheitsinstitutionen mit qualifiziertem Personal. Er nimmt dafür eine Tariferhöhung für die Ausbildung in Kauf.

Drucken
Teilen

Mit seiner Zustimmung zur Tariferhöhung für Ausbildungen an der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz (HFGZ) bekennt sich der Nidwaldner Regierungsrat auch im Gesundheitsbereich zur gemeinsam getragenen Ausbildungsregion Zentralschweiz. Dies schreibt die Staatskanzlei Nidwalden in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Damit setzt die Kantonsregierung um, was ein Ausschuss zu Beginn des Jahres vorbereitet hat und alle sechs Kantonsregierungen im Grundsatz gutheissen: den Erhalt bzw. die gemeinsame Finanzierung der höheren Gesundheitsausbildung in der Region.

Öffentliches Interesse an gutem Gesundheitspersonal

Der Regierungsrat anerkennt die Bedeutung der HFGZ für die Versorgung der regionalen Gesundheitsinstitutionen mit qualifiziertem Pflegepersonal. Schon bisher wurden im Gesundheitsbereich die «Branchenbeiträge» an die beruflichen Bildungsgänge von der öffentlichen Hand geleistet. Im Ergebnis bezahlt die öffentliche Hand in diesem Bereich einen höheren Anteil als in anderen Ausbildungsbereichen. Das liegt gemäss Mitteilung daran, dass im Gesundheitsbereich ein erhöhtes öffentliches Interesse an entsprechend ausgebildetem Personal vorliegt.

90'000 Franken Mehrkosten pro Jahr

Die HFGZ steht zusätzlich vor der Schwierigkeit, dass sie auf dem Areal des Luzerner Kantonsspitals infolge der zunehmenden Zahl der Studenten eine räumliche Neuausrichtung planen und finanzieren muss. Die Tariferhöhung, welcher der Regierungsrat zugestimmt hat, ergibt für Nidwalden Mehrkosten von jährlich rund 90‘000 Franken. Damit wird der Kanton im kommenden Jahr einen Gesamtbetrag für die rund 30 Nidwaldner HFGZ- Studenten von rund 600‘000 Franken aufwenden.

pd/zim