JAGDBANNGEBIET: Regierung enttäuscht die Bannalp-Bahnen

Die Bannalp soll Jagdbanngebiet werden. Die Vernehmlassung änderte nichts daran.

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Das bisherige Jagdbanngebiet Trübsee (braun) soll durch die Gebiete Schwarzwald, Walenstöcke und Bannalp ersetzt werden. (Bild: Janina Noser / Neue LZ)

Das bisherige Jagdbanngebiet Trübsee (braun) soll durch die Gebiete Schwarzwald, Walenstöcke und Bannalp ersetzt werden. (Bild: Janina Noser / Neue LZ)

Die Regierungen von Nidwalden und Obwalden bleiben dabei: Sie beantragen beim Bund die Verlegung des Jagdbanngebietes beim Trübsee hinüber zur Bannalp. Darüber wurden die Involvierten gestern Abend in der Aula Zelgli in Wolfenschiessen informiert. Darunter war auch der Verwaltungsratspräsident der Bannalp-Bahnen Hubert Annen, der sich um die Zukunft der Bannalp sorgt, wenn die Verschiebung kommt. Er sei masslos enttäuscht, sagte er, auch im Hinblick auf eine Petition mit fast 7800 Unterschriften, die sich gegen das Jagdbanngebiet ausgesprochen hatte. Der Nidwaldner Regierungsrat Alois Bissig wehrte sich gegen Vorwürfe, das Verfahren sei nicht fair gewesen.

Das Komitee Pro Bannalp-Walenstöcke schreibt, die Verlegung des Jagdbanngebietes werde wohl eine «länger andauernde gerichtliche Überprüfung zur Folge haben, mit Konsequenzen für die Titlis-Bahnen», die im Trübsee- Gebiet eine neue Gondelbahn bauen möchten.

Geri Wyss

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