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Jannik Fischer erzählte in Buochs über Ambri

Der Eckpfeiler in der Defensive der Tessiner beantwortete nach der Generalversammlung des Ambri-Piotta-Fanclubs Buochs viele spannende Fragen.
Fan und Star: Thomas Pfyl mit Ambrì-Akteur Jannik Fischer. (Bild: Ruedi Wechsler)

Fan und Star: Thomas Pfyl mit Ambrì-Akteur Jannik Fischer. (Bild: Ruedi Wechsler)

Der Boswiler ist beim HC Wohlen Freiamt und dem EV Zug gross geworden. 2009 wechselte er zum HC Lausanne und seit einem Jahr spielt der 29-Jährige beim HC Ambrì-Piotta. Jannik Fischer geht immer ans Limit und jedem Gegenspieler buchstäblich unter die Haut. Dazu sagt der Biancoblù nicht ohne Stolz und mit einem gewissen Schalk: «Der Gegenspieler soll beim nächsten Einsatz nach mir Ausschau halten. Trotz meiner eher aggressiven Spielweise will ich niemanden verletzten und ich vermeide, wenn immer möglich, dumme Strafen.» Bemerkenswert: In 50 Qualifikationsspielen kam er auf lediglich 18 Strafminuten und liegt intern an 13. Stelle.

Seit einem Monat ist Fischer wieder im Sommertraining. Drei Wochen wird gemeinsam mit der Mannschaft und eine Woche individuell trainiert. «In der letzten Woche weilte ich in Zürich zum Intervalltraining. Dabei werden nach kurzen Extrembelastungen die Oberschenkel mit einer Manschette abgebunden. Nach weiteren Kraftübungen wird die Säure noch während drei Minuten mit der Manschette im Muskel zurückgehalten, damit er komplett übersäuert. Er soll sich an die Übersäuerung gewöhnen und sie dann bei der kurzen Erholung schnell wieder abbauen», erzählt Jannik stirnrunzelnd von dieser nicht ganz schmerzfreien Tortur. Zur Überprüfung der Fitness gibt es im Sommer mehrere Leistungstests.

Fischer fühlt sich beim HCAP und im Tessin sehr wohl. «Ich freue mich enorm, vor so tollen Fans spielen zu dürfen. Vor allem auch auswärts ist der Gästesektor immer gut gefüllt und das gibt zusätzliche Energie», schwärmte der sympathische Verteidiger.

Für die berufliche Zukunft hat er bereits vorgesorgt. Er gründete mit Bruder Simon eine Transportfirma, die Container nach und von Afrika transportiert. Nebenbei absolviert Fischer noch den Bachelor in Logistik-Management. «Ich finde es wichtig, dass man neben dem Eishockey noch etwas macht, und nicht nur nach Hause geht, um Playstation zu spielen», erwähnte er.

An der Generalversammlung des Fanclubs wurden Präsident Ruedi Wechsler und Kassier Elias Scheiber für weitere zwei Jahre bestätigt. Für den leider viel zu früh verstorbenen Revisor Willi Wiss wurde Roman Achermann gewählt. Am dreiwöchigen Eisevent in Ennetbürgen leistete der Fanclub Buochs insgesamt 260 und das Eismeisterteam 230 Arbeitsstunden, was sich positiv auf die aktuelle Vereinsrechnung auswirkte.

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