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Jeder vierte Nidwaldner Autofahrer ist TCS-Mitglied

An der Generalversammlung der Untersektion Nidwalden berichtete Adi Hochstrasser vom Nidwaldner Rettungsdienst über Einsätze. Der Präsident präsentierte interessante Zahlen.
Richard Greuter
TCS-Präsident Andreas Rösli mit den beiden neu gewählten Vorstandsmitgliedern Ronnie Hürlimann, Buochs, und Roman Huber, Emmetten (von links). (Bild: Richard Greuter, Stans, 28. März 2019)

TCS-Präsident Andreas Rösli mit den beiden neu gewählten Vorstandsmitgliedern Ronnie Hürlimann, Buochs, und Roman Huber, Emmetten (von links). (Bild: Richard Greuter, Stans, 28. März 2019)

«Jeder hofft, man braucht ihn nicht.» Damit meinte Andreas Rösli, Präsident der Untersektion Nidwalden, nicht nur den TCS-Patrouillendienst, sondern auch den Nidwaldner Rettungsdienst. Wie der Rettungsdienst in Nidwalden aufgestellt ist, darüber berichtete Gastreferent Adi Hochstrasser, stellvertretender Leiter Rettungsdienst des Kantonsspitals Nidwalden, an der GV der TCS Untersektion.

Anhand eines Fahrradunfalls schilderte Hochstrasser die Abläufe von der Unfallmeldung bis zur Bergung des Verunfallten. Eine wichtige Rolle nehme dabei die Einsatzzentrale ein. Sie mache die Erstbeurteilung, erteile dem Anrufenden Anleitungen für lebensrettende Sofortmassnahmen, alarmiere allfällige Partner und koordiniere sämtliche Transporte. Draussen, so Hochstrasser weiter, sei es Sache der beiden Rettungssanitäter, wie sie bei der Bergung des verunfallten Velofahrers vorgehen. Zwar sei es wichtig, möglichst schnell zur Unfallstelle zu gelangen. «Aber», so Hochstrasser, «dass man mit Blaulicht fahren muss, wie ein Henker bringt nichts.» Vor allem auf Hauptstrassen sei es wichtig, dass die Autofahrer dort anhalten, wo eine Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge möglich ist.

Adi Hochstrasser, stellvertretender Leiter des Rettungsdienstes am Kantonsspital Nidwalden berichtete über seine Arbeit.

Adi Hochstrasser, stellvertretender Leiter des Rettungsdienstes am Kantonsspital Nidwalden berichtete über seine Arbeit.

Die Rettungseinsätze sind in Nidwalden von 1212 im Jahre 2000 bis auf 2014 im Jahr 2017 angestiegen. Kein Thema sind Angriffe und Behinderung von Rettungskräften wie in Zürich. «Wir sind noch eine heile Welt», beantwortete Adi Hochstrasser eine entsprechende Frage.

Der TCS Schweiz zählt rund 1,5 Millionen Mitglieder, berichtete Andreas Rösli, Präsident der Untersektion Nidwalden. In Nidwalden sind es 6250 TCS-Mitglieder. Bei 26'000 Personenwagen ist somit jeder vierte Nidwaldner TCS-Mitglied. «Da stehen wir sehr gut da», freute sich Rösli.

Interessante Veranstaltungen für alle

Das Tätigkeitsfeld der Untersektion Nidwalden stand im vergangenen Jahr auf den drei Säulen Verkehrssicherheit, Verkehrspolitik und Geselligkeit. Dies ging aus dem Jahresbericht von Rösli hervor. Für dieses Jahr plant die Untersektion Nidwalden unter anderem einen Auftritt an der Iheimisch 2019, eine Infoveranstaltung «Fahren im Alter», einen Verkehrssicherheitstag im Länderpark und ein Pannenkurs für Frauen. Für die Jüngeren ist ein Jugendfahrlager in Scruengo TI und der Kurs «In vier Tagen zur Theorieprüfung» vorgesehen. Für Freunde alter Autos findet in Luzern eine Oldtimermesse sowie am Pfingstwochenende in Sarnen das beliebte Oldtimertreffen «O-iO» statt. Senioren können sich an speziellen Fahrtrainingskursen fit trimmen.

Eine Aufstockung verzeichnete der Vorstand. Die Versammlung wählte Roman Huber (44) aus Emmetten und Ronnie Hürlimann (55) aus Buochs neu in den Vorstand. Die Vorstandsmitglieder Leo Burri und Simon Wyrsch wurden bestätigt. Wiedergewählt wurde auch Präsident Andreas Rösli, der die Sektion seit 2008 führt. Bei einem Aufwand von 31'665 Franken schloss die Kasse von Hugo Schlumpf mit einem Mehraufwand von 7323 Franken ab. Die Kosten für zwei neue Verkehrsgärten in Ennetbürgen und Hergiswil sorgten dafür, dass das Minus höher ausfiel, als budgetiert. Trotz einer budgetierten Rückvergütung im Umfang von 3000 Franken für diese beiden Verkehrsgärten plant Kassier Schlumpf auch dieses Jahr ein Minus von knapp 1400 Franken.

Peter Schilliger, Präsident der TCS Sektion Waldstätte, lobte die Arbeit der Sektion Nidwalden. Dabei äusserte er sich zur Klimapolitik und verlangte etwas mehr Sachlichkeit. Auch wenn er selber ein Elektromobil fahre, sei er gegen Spezialparkplätze für Elektrofahrzeuge, wie sie die Stadt Luzern plane. «Der Suchverkehr erzeugt mehr CO2-Belastung», so die Meinung von Schilliger.

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