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Jetzt beginnt der Abbruch der Standseilbahn

Die 1888 eröffnete Bürgenstock-Bahn wird umfassend saniert. Am Montag erfolgt der Startschuss zum Rückbau der ältesten Standseilbahn der Schweiz.
Letzte Bergfahrt der Standseilbahn auf den Bürgenstock vor deren Sanierung (von links): German Grüniger, Verwaltungsrat der Bürgenstock Hotels AG und Bruno H. Schöpfer, Gesamtprojektleiter des Bürgenstock Resorts und Verwaltungsrat der Bürgenstock Hotels AG. (Bild: Primus Camenzind / Neue OZ)

Letzte Bergfahrt der Standseilbahn auf den Bürgenstock vor deren Sanierung (von links): German Grüniger, Verwaltungsrat der Bürgenstock Hotels AG und Bruno H. Schöpfer, Gesamtprojektleiter des Bürgenstock Resorts und Verwaltungsrat der Bürgenstock Hotels AG. (Bild: Primus Camenzind / Neue OZ)

Die Konzession der Bürgenstock-Bahn, lange Zeit das einzige öffentliche Verkehrsmittel zu den Hotels, läuft Ende 2016 aus. Ein Weiterbetrieb ist nur möglich, wenn die Bahn dem neusten Stand der Technik angepasst wird. Die Bürgenstock Hotels AG informierte am Freitag über die Sanierung.

Ab dem kommenden Montag erfolgt der Rückbau der alten Standseilbahn durch die Garaventa AG. Danach wird der historische Antrieb ausgebaut; er wird künftig im vorgesehenen Museumskorridor ausgestellt. Die Bergstation wird ins neu zu erstellende Park-Hotel integriert.

Die Talstation am Vierwaldstättersee bleibt erhalten. Über den alten Schienen wird ein neues Betontrassee erstellt. Zum Schutz der Bahn werden auch Schutzverbauungen gegen Steinschlag gebaut. Nach der Wiederaufnahme des Betriebs im Jahr 2015 wird sie ganzjährig verkehren.

Altes Zugszeil für «Toni el Suizo»

Das alte Zugseil der 944 Meter langen Bahn wird Toni Rüttimann - bekannt als «Toni el Suizo» - geschenkt. Er will mit Teilstücken des Seils in Entwicklungsländern Brücken, vorwiegend für arme Bauern, bauen. Rüttimann hat bis heute über 540 Brücken realisiert.

Wie die Bürgenstock Hotels AG weiter bekannt gab, wird im Januar 2013 das alte Park-Hotel abgebrochen. Ab nächstem Jahr sind die Panorama-Residence-Suiten bezugsbereit. Voraussichtlich im Mai werden die Arbeiten für die Energieverteilzentrale abgeschlossen; 93 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs des Resorts sollen durch Seewasser gedeckt werden.

Insgesamt investieren die Besitzer aus Katar 485 Millionen Franken in das neue Bürgenstock-Resort; bis Ende 2012 sind laut Medienmitteilung 120 Millionen Franken aufgewendet. Die Katara Hospitality Switzerland AG, eine Betreibergesellschaft für die Schweizer Hotels eines katarischen Staatsfonds, hält in der Schweiz ausserdem den Schweizerhof in Bern und das Royal Savoy in Lausanne.

sda/ks

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