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Jodelklänge treffen in Dallenwil auf alte Schlager

Neben traditionellen Melodien, überraschte das Chifonet-Cheerli mit eigenen Interpretationen. Für Begeisterung sorgte eine Rock-’n’-Roll-Gruppe aus Luzern.
Richard Greuter
Das Chifonet-Cheerli bei seinem Auftritt unter der Leitung von Theres Odermatt. (Bild: Richard Greuter (Dallenwil, 9. Juni 2018))

Das Chifonet-Cheerli bei seinem Auftritt unter der Leitung von Theres Odermatt. (Bild: Richard Greuter (Dallenwil, 9. Juni 2018))

«Händ anenand, nänd anenand, händs mitenand scheen»: Wer kennet es nicht, das «Nidwaldner Tanzliedli» von Heinrich Leuthold. Mit diesem Stück eröffnete das Chifonet-Cheerli sein Konzert in der randvollen Steinihalle in Dallenwil und eroberte die Sympathie des Publikums gleich zu Beginn.

Unter der Leitung von Theres Odermatt liess sich der Chor unter dem Motto «Das Chifonet-Cheerli tanzt aus dem Rahmen» etwas Besonderes einfallen. Im ganzen Saal hingen unzählige, unförmige Bilderrahmen und auch die Bühne war mit einem verzierten Goldrahmen dekoriert. Klaus Odermatt führte als Ansager durch den Abend.

Mit Jodelliedern wie «Mys chlyne Veieli» und «Äs cha ou öpis chlieses si», letzteres vom Entlebucher Komponisten Ruedi Bieri, welche die Frauen, zur Freude des Publikums, gekonnt im Nidwaldner-Dialekt interpretierten, befanden sie sich noch vollständig im Rahmen.

Dies sollte sich noch vor der Pause ändern. Beim bekannten Hit «D Wält wär voll Blueme», vom ehemaligen Gesangstrio Peter, Sue und Marc, zeigte sich, dass sich die Dirigentin Theres Odermatt in der Jodelszene bestens auskennt. Den Hit aus den 80er-Jahren von Peter Reber sang das Chifonet-Cheerli mit Jodel-Motiven in einer eigenen Interpretation.

Schlager aus vergangenen Zeiten

Der zweite Konzertteil war dem Schlager aus den vergangenen Zeiten gewidmet. In festlichen Kleidern sang das Chifonet-Cheerli alte Ohrwürmer wie «Der Graf von Luxemburg», «So ein Mann» oder «Liebeskummer lohnt sich nicht». Begleitet wurden sie vom Trio Mustaf.

Deutlich spürt man, dass den Frauen das Singen am Herzen liegt. «Wir waren an der Fasnacht und sangen ab und zu, was wir eigentlich gar nicht konnten», sagte Beatrice Odermatt an ihrem ersten Konzert vor sechs Jahren. Noch heute ist sie vom Chörli begeistert und singt in der dritten Stimme. «Ich liebe den Bass», sagte die 55-Jährige. Seit dem vergangenen Oktober wirkt auch Edith Pargger tatkräftig mit. «Ich suchte etwas Fröhliches», meinte die 60-jährige Sängerin, die in der zweiten Stimme mitwirkt.

Rock ’n’ Roll vom feinsten boten sechs Tanzpaare vom Rock-’n’-Roll-Club Sixteen Luzern. Ihre rhythmischen Tänze und spektakulären Figuren, die an die 50er-Jahre erinnerten, begeisterten Jung und Alt.

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