Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Interview

Jodler Sepp Amstutz leiht seine Stimme einer Hörspiel-Figur

Für einmal ist Sepp Amstutz vom Jodlerklub Wiesenberg im Abenteuer über Papagallo und Gollo nicht jodelnd, sondern sprechend zu hören. Wie das Endresultat klingt, weiss er selber noch nicht.
Interview: Philipp Unterschütz
Sepp Amstutz (links) und Gölä mit frischem Käse auf der Alp. (Bild: pd)

Sepp Amstutz (links) und Gölä mit frischem Käse auf der Alp. (Bild: pd)

In ihrem neusten Abenteuer für Kinder «Quer dür d’Schwiiz» entdecken die beiden Helden Papagallo und Gollo ihre Heimat. Auf dieser Hörspiel-CD macht neben Gölä oder Trauffer auch Sepp Amstutz vom Jodlerklub Wiesenberg mit. Er leiht dem Pilatus-Drachen Pilu seine Stimme. Für den Jodler ist dies eine Erfahrung, die ihm viel Spass bereitet hat.

Sepp Amstutz, wie kamen Sie zu dieser Rolle?

Der Jodlerklub Wiesenberg hat ja mit Gölä, der die Hörspiel-CD zusammen mit TJ Gyger produziert, das Lied «Uf und dervoo» aufgenommen. Zudem singe ich mit Rita Barmettler auch Lieder von Gölä auf der neuen CD »Heimatärde». Ich kenne ihn aber auch privat, so war er schon zwei Mal dabei, als wir die Schafe auf unsere Alp Walpensbergli am Stockhorn (BE) getrieben haben. Und als sie dann für die Hörspiel-CD eine Stimme mit Nidwaldner Dialekt brauchten, ist die Wahl auf mich gefallen. Weil der Aufwand nicht so gross war, konnte ich spontan zusagen.

Und wie ist es dann mit den Aufnahmen gelaufen?

Ich ging an einem Montagmorgen im Sommer auf die Alp, dort habe ich sogar nochmals etwas geübt. Nachher bin ich mit einigen Kollegen ins nahe Thun ins Studio gefahren. In zwei Stunden war alles aufgenommen. Es hat viel Spass gemacht, auch meinen Kollegen. Wir haben dann den Tag noch gemeinsam genossen und das Spesengeld reichte grad, um Thun wieder zu verlassen (lacht).

Durften Sie auch jodeln?

Nein, die Rolle des Drachen Pilu am Pilatus beinhaltet nur Sprechtext und Geräusche. Er ist ein guter, lieber Drache, der den Kindern den schönen Berg näher bringt.

Nützte Ihnen die Jodelerfahrung bei den Aufnahmen eines Sprechtexts?

Das ist natürlich schon etwas anderes. Ich musste zuerst den Text, den ich erhalten hatte, auf Nidwaldner-Art anpassen und ihn mir einprägen. Aber die Erfahrung vom Jodeln oder von bisherigen Studioaufnahmen hilft natürlich schon. Sei es bei der Atemtechnik, bei Betonungen oder, dass man weiss, worauf man vor dem Mikrofon achten muss.

Und Ihren breiten Nidwaldner Dialekt konnten Sie ohne Einschränkungen einsetzen?

Ja, ich musste mich nicht verstellen. Sonst hätte das nicht funktioniert. Ich bin, wie ich bin. Ich durfte meine Muttersprache in vollen Zügen ausleben.

Wie ist das Hörspiel herausgekommen?

Ich habe es noch nicht gehört, ich bin deshalb selber sehr gespannt. Von Gölä habe ich einzig die Rückmeldung erhalten, ich hätte meine Sache gut gemacht.

Werden Sie auf der Papagallo & Gollo Tournee mit 25 Shows in der ganzen Deutschschweiz auch dabei sein?

Nein, das ist eine separate Theatergruppe, die damit unterwegs ist.

«Papagallo & Gollo – Quer dür d‘Schwiiz» ist ab 21. September 2018 bei allen Valora und Press&Book Verkaufsstellen erhältlich, ab 26. Oktober 2018 auch im CD- und Buchhandel. Weitere Infos www.papagallo-gollo.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.