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Jugendblasorchester Unterwalden: Musikalische Glanzleistung und ein kleines Jubiläum

90 Jugendliche aus Ob- und Nidwalden haben am vergangenen Wochenende gleich zweimal vor vollem Haus gespielt.
Das Jugendblasorchester während des Konzerts. (Bild: PD)

Das Jugendblasorchester während des Konzerts. (Bild: PD)

(mst) Die beiden Konzerte am Freitag in Hergiswil und am Samstag in Sarnen eröffneten die Jugendlichen unter der Leitung von Beat Blättler mit «Signature» von Jan van der Roost. Das Konzertprogramm des 90-köpfigen Unterwaldner Blasorchesters führte das Publikum laut einer Mitteilung der Organisatoren in alle Sparten der Blasorchesterliteratur. Man habe die grosse Spielfreude der Jugendlichen, die auf einem sehr hohen Niveau musiziert hätten, förmlich gespürt.

Vor einem gemäss der Mitteilung «begeisterten Publikum und vollem Haus» hätten auch die Musikanten des tiefen Bleches (Waldhorn, Posaunen, Eufonium, Tuba) brilliert. Extra für das Jugendblasorchester Unterwalden (JBO) sei, zum Jahr des tiefen Bleches, von Carlo Balmelli das Werk Walzer Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch arrangiert worden. Auch das neunköpfige Perkussion-Register habe mit seinem Solo «Caribic Impressions» beeindruckend aufgespielt.

Marsch für das Projekt komponiert

Das Jugendblasorchester Unterwalden hat es sich gemäss der Mitteilung zur Aufgabe gemacht, in jedem Projekt einen Marsch in Auftrag zu geben und uraufzuführen. Der freischaffende Komponist Thomas Trachsel komponierte dazu den Marsch «Visionen».

Trachsel hat laut den Organisatoren auch schon Auftragswerke für das Eidgenössische Musikfest und die Nationale Jugend Brass Band geschrieben. Obwohl er in seinem Leben nie einen Marsch habe schreiben wollen, habe ihn das JBO überzeugen können, es trotzdem zu tun. Das Publikum habe das Stück mit viel Applaus honoriert.

Ein Projekt der anderen Art

Das JBO feierte am Wochenende zudem ein kleines Jubiläum: Zum fünften Mal konnte ein solches Konzert unter der Gesamtleitung von Olivia Rava durchgeführt werden. 90 Jugendliche aus Ob- und Nidwalden hatten in der Projektwoche in Engelberg das Programm einstudiert. Das Projekt fördert laut den Organisatoren die musikalische Jugend. Es sei ein Projekt der anderen Art und setze sich zum Ziel, die Freude und das Niveau am Instrument zu fördern, die Möglichkeit in einem grossen Orchester mitzuspielen, Freundschaften mit Gleichgesinnten über die Kantonsgrenzen hinaus entstehen zu lassen und neue Inputs für ihre Jugendmusiken und Stammvereinen zu erhalten.

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