Junge zapfen Wissen der Älteren an

Pensionäre haben viel Wissen und Erfahrung. Das darf nicht brachliegen – fand Peter Kuster (65). Und entwickelte ein Netzwerk im Internet.

Drucken
Teilen
Peter Kuster hat die Plattform Siberpanther lanciert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Peter Kuster hat die Plattform Siberpanther lanciert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Plötzlich hat man seinen «Letzten» Die ganze Erfahrung und das Wissen, das man sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hat, ist nach der Pensionierung nicht mehr gefragt – zumindest nicht mehr am Arbeitsplatz.

«Ich kenne viele Bekannte in meinem Umfeld, die kurz vor der Pensionierung stehen und auch danach noch etwas Sinnvolles machen wollen», erzählt Peter Kuster (65). Das brachte den Ennetbürger auf die Idee, im Internet ein Netzwerk für Dienstleistungen aller Art einzurichten.

Auf www.silberpanther.ch kann man zum Beispiel als pensionierter Gärtner oder Schreiner oder Lehrer seine Dienstleistungen anbieten. Die beiden einigen sich über den Preis und weitere Details, und der Ausführung steht nichts mehr im Wege.

Nach rund einem Jahr Aufbauarbeit wurde die Internetseite im vergangenen Februar aufgeschaltet. Und stösst offenbar schon auf reges Interesse. Bereits hätten sich rund 30 Nutzer auf der Plattform eingetragen.

Matthias Piazza

<em><strong>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.</strong></em>