KÄGISWIL: Die StratXX Holding schafft 150 Arbeitsplätze

Von Willisau nach Kägiswil: Die Firma StratXX will ihre Luftschiffe für drahtlosen Datenverkehr lieber in Obwalden herstellen.

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Produktionsleiter Marino Semeraro in der Produktionshalle in Kägiswil beim Prototyp des unbemannten Phoenixx-Luftschiffs. (Bild Luca Wolf/Neue OZ)

Produktionsleiter Marino Semeraro in der Produktionshalle in Kägiswil beim Prototyp des unbemannten Phoenixx-Luftschiffs. (Bild Luca Wolf/Neue OZ)

Die Firma StratXX AG wird ihre zeppelinartigen Ballonantennen dereinst nicht in Willisau, sondern in Kägiswil bauen. Dieser Entscheid löst unterschiedliche Reaktionen aus. Willisaus Stadtpräsident Robert Küng ist konsterniert: «Wir sind immer enttäuscht, wenn sich Hoffnungen auf neue Arbeitsplätze in den Legohallen zerschlagen. Aber wir mussten damit rechnen.»
Freude herrscht auf der Obwaldner Seite: «Die StratXX ist ein spannendes Projekt, das am neuen Standort gut ins Unternehmerfeld passt. Denn mit den Firmen Maxon und CSME sind in und um Sarnen bereits ähnlich technologisch ausgerichtete Unternehmen am Werk», sagt der Obwaldner Wirtschaftsförderer Knut Hackbarth.

Für Kägiswil sprach Flugplatz
Die StratXX war bisher in den leer stehenden Legohallen in Willisau eingemietet und hat dort Prototypen hergestellt. Auf eine definitive Miete oder Kauf der Legoräume oder einen Neubau auf angrenzendem Bauland wird verzichtet, wie StratXX-Chef Kamal Alavi einen Bericht des Regionaljournals Zentralschweiz bestätigt. Man habe neben Willisau immer auch andere Standorte evaluiert, betont Alavi. «Ausschlaggebend für Kägiswil war vor allem die bestehende Flugpiste, die wir sehr gut gebrauchen können.» Alavi will nun beim Flugplatz Kägiswil 24 000 Quadratmeter Land kaufen. Darauf soll bis Ende 2009 für 30 Millionen Franken das Produktions- und Firmengebäude der bislang in Hünenberg ZG domizilierten StratXX Holding AG gebaut werden.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.