KAMPFJETS: Pilatus-Werke bangen um Gegengeschäfte

Der mögliche Verzicht auf den Kauf neuer Kampfjets wirft bereits hohe Wellen. Der Stanser Flugzeugbauer warnt davor, willkommene Aufträge könnten wegfallen.

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Oscar Schwenk, Verwaltungsratspräsident der Flugzeugwerke Pilatus Aircraft. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Oscar Schwenk, Verwaltungsratspräsident der Flugzeugwerke Pilatus Aircraft. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Folgt der Bundesrat in einer der nächsten Sitzungen dem Antrag von VBS-Vorsteher Ueli Maurer und bricht die Beschaffung von Kampfflugzeugen als Tiger-Teilersatz ab, hat dies auch Konsequenzen für die Pilatus-Werke. Den Stanser Flugzeugbauern hätten möglicherweise Gegenschäfte gewinkt. So war die Rede davon, Schweden könnte 50 PC-21-Trainingsflugzeuge bestellen, falls die Schweizer Armee ihre Luftwaffe mit dem Gripen des schwedischen Herstellers Saab aufpoliert. «Wenn der Deal platzt, wird es für Pilatus schwierig, mit den Ländern ins Geschäft zu kommen, in denen die neuen Kampfflugzeuge für die Schweiz hergestellt worden wären», sagt Pilatus-Chef Oscar Schwenk.

Hersteller nicht informiert
Die Hersteller der drei möglichen Tiger-Nachfolger, «Eurofighter»-Bauer EADS, Rafale und Saab, wurden über die neuste Entwicklung noch nicht informiert, wie sie gegenüber der Nachrichtenagentur AP erklärten.

red

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.