KANTON NIDWALDEN: Antibabypille war wohl doch schuld am Tod

Eine junge Nidwaldnerin ist an einer Lungenembolie gestorben wahrscheinlich wegen der Pille. Es gebe aber keinen Grund zur Panik.

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Die Antibabypille. (Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Antibabypille. (Symbolbild Nadia Schärli/Neue LZ)

Mitte September starb eine 21-jährige Nidwaldnerin an einer Lungenembolie. Darauf erhielt Swissmedic, die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel, eine entsprechende Nebenwirkungsmeldung. Der Verdacht: Die Antibabypille «Yaz» habe zum Tod der jungen Frau geführt.

Nun scheint sich der Verdacht zu erhärten. Der «SonntagsBlick» zitiert Rudolf Stoller, Abteilungsleiter Arzneimittelsicherheit bei der Swissmedic, mit folgenden Worten: «Wir stufen den Todesfall als vermutete unerwünschte Wirkung der Pille ein.» Und weiter: «Zurzeit läuft aufgrund neuer Studien ein zusätzliches Überprüfungsverfahren derjenigen Antibabypillen, die wie ?Yaz? Drospirenon enthalten.»

Grund zur Panik gebe es aber nicht. Laut Stoller ist die Pille «Yaz», die zur neuen Gruppe der antiandrogenen Antibabypillen gehöre, nicht gefährlicher als andere Antibabypillen.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.