KANTON NIDWALDEN: Ein Konditor entwirft neue Pralinensorten

Fünf Nidwaldner Berge kann man ab heute kaufen – als süsse Pralinenkollektion.

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Irene Gisler von der Bäckerei Konditorei Christen stellt die neuen Pralinen her. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Irene Gisler von der Bäckerei Konditorei Christen stellt die neuen Pralinen her. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Ein feiner Schoggi-Duft hängt in der Confiserie-Backstube von Thomas Christen in Buochs in der Luft. Auf dem Tisch stehen die Formen für die Pralinen, die Spitzen sind schon gefüllt. Jetzt giesst Confiseurin Irene Gisler die Couverture, die so genannte Hülle, in die Formen. Nach rund einer Stunde ist der Überzug fest und die Füllung an der Reihe. Am Schluss kommt der Boden der Pralinen drauf.

Das «Chlewensteckli» gab den Anstoss
Was hier entsteht, ist eine neue Pralinenkollektion, eine neue Nidwaldner Spezialität. Konditor Thomas Christen und sein Team haben fünf verschiedene Geschmacksrichtungen kreiert. Jede dieser Sorten repräsentiert einen Berg auf Kantonsgebiet mit Zutaten aus der Region. Sie heissen Stanserherndli, Buochserherndli, Chlewesteckli und Pilatusspitzli, Jochsteckli und sind etwa mit Nidwaldner Träsch oder Beckenrieder Most gefüllt.

2000 dieser rund 10 Gramm schweren Pralinen wurden in der ersten Woche produziert. Danach soll die Wochenproduktion 300 Stück betragen. Eigene Pralinenkreationen sind bei Christen nichts Neues. «Vor zwei Jahren kreierten wir die Chlewesteckli.» Den Anstoss zur «Schoggi-Bergkette» gaben Verkäuferinnen in den anderen Filialen. Die Pralinenkollektion gibts in Stans sowie in den Filialen Buochs, Beckenried und Hergiswil.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.