KANTON NIDWALDEN: Holzfeuer werden vom Kanton kontrolliert

Ab dem 1. Januar führt der Kanton Nidwalden Kontrollen von kleinen Holzfeuerungen durch. In der Regel wird alle zwei Jahre kontrolliert.

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(Symbolbild Dani Tischler/Neue LZ)

(Symbolbild Dani Tischler/Neue LZ)

In kleinen Holzfeuerungen darf nur naturbelassenes Holz verbrannt werden. Das Verbrennen von Abfällen, Rest- und Altholz ist verboten und Papier darf nur in kleinen Mengen zum Anfeuern eingesetzt werden. Wie das Amt für Umwelt mitteilt, sind anstelle von Papier Anzündhilfen besser geeignet, zum Beispiel mit Wachs getränkte Holzwolle.

Ab dem 1. Januar kontrolliert der Kanton Nidwalden Holzfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung bis 70 Kilowatt, etwa Stückholzheizungen, Schnitzelfeuerungen, Kochherde, Kachel- und Zimmeröfen. Die Kontrollen erfolgen im Rahmen der ordentlichen Kaminreinigung durch den Kaminfeger. Die Kosten betragen laut Mitteilung 60 Franken (plus Mehrwertsteuer) pro Kontrolle und fallen alle zwei Jahre an.

Sie sind – wie Ölfeuerungskontrollen – nach dem Verursacherprinzip vom Betreiber der Feuerungsanlage zu tragen. Die Kontrollpflicht ist eine direkte Folge der vorletzten Revision der Luftreinhalte-Verordnung im Jahr 2007. Die Art der Kontrollen ist mit den anderen Zentralschweizer Kantonen harmonisiert und entspricht dem einheitlichen Konzept.

ana