KANTON NIDWALDEN: Imker erleben plötzlich grossen Zulauf

Bienen zu halten, wird immer beliebter, zeigen die Kurse für Imker. Selbst ein Zwölfjähriger mit seiner Mutter war kürzlich mit dabei.

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Karin Kayser kontrolliert jeden Tag die Fluglöcher ihrer Bienenvölker. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Karin Kayser kontrolliert jeden Tag die Fluglöcher ihrer Bienenvölker. (Bild Richard Greuter/Neue NZ)

Noch vor Jahren mussten die Bienenzüchter starke Rückgänge verzeichnen. Ein Trend, der sich über die ganze Schweiz erstreckte. Dies hat sich in den letzten Jahren gewaltig geändert. Wie Berater und Kursleiter Hans Vogler an einer Abschlussfeier berichtete, sind in den vergangenen Jahren in Ob- und Nidwalden insgesamt 47 Neuimker ausgebildet worden.

Der zwölfjährige Sebastian interessiert sich brennend für Bienen. Seine Mutter Karin Kayser aus Oberdorf erklärt: «Da entschlossen wir uns, gemeinsam den Grundkurs zu besuchen.» Mittlerweile betreut die vierfache Mutter mit Sebastian bereits zwei Bienenvölker. Sie ist eine der insgesamt 28 Imkerinnen und Imker, die in das interessante Hobby eingestiegen sind.

«Überrascht über die grosse Teilnehmerzahl»
Die Bienenhaltung ist äusserst komplex. Deshalb erstreckt sich die Grundausbildung auf zwei Jahre. «Das Schwierigste war, die Zusammenhänge zwischen der Lebensweise der Bienen, deren Biologie und das Handwerk des Imkers zu erlernen», so Kayser.

Erfreut zeigte sich auch Klaus Zumbühl, Präsident des Bienenzüchtervereins Nidwalden: «Ich war sehr überrascht über die grosse Teilnehmerzahl aus allen Altersgruppen.» Herbeigeströmt sind sie aus allen Teilen des Kantons.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.