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KANTON NIDWALDEN: Kantonaler Passivrauch-Schutz verabschiedet

Die Nidwaldner Regierung hat die Einführungsverordnung zum Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen gutgeheissen. Das Gesetz wird am 1. Mai in Kraft treten.
(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

(Symbolbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Nidwaldner Regierung hat die Einführungsverordnung zum Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen gutgeheissen, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Die Verordnung regelt den Vollzug und damit die Zuständigkeiten in Nidwalden für die Einhaltung des Bundesgesetzes, das ab dem 1. Mai gilt.

Das Bundesgesetz soll die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen des Passivrauchens schützen. Künftig wird es verboten sein, in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder die mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen, zu rauchen.

Spezielle Regelungen für Gastronomie
Es können abgetrennte, gut belüftete Raucherräume eingerichtet werden. Darin dürfen keine Arbeitnehmer beschäftigt werden. Für Raucherräume in der Gastronomie dürfen nur Arbeitnehmer beschäftigt werden, die im Arbeitsvertrag ihre Zustimmung dazu gegeben haben. Ausserdem können Restaurationsbetriebe mit einer Gesamtfläche von 80 Quadratmetern oder weniger als Raucherlokale zugelassen werden.

Der Nidwaldner Regierungsrat hat laut Mitteilung die Volkswirtschaftsdirektion mit dem Vollzug der kantonalen Passivrauchschutzverordnung beauftragt.

ana

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