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Kanton Nidwalden löst Task Force Bürgenstock auf

Während der Bauphase auf dem Bürgenstock lief die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des Resorts und den kantonalen Stellen über eine eigens dafür gebildete Task Force. Nach dem Start der Hotelanlage braucht es diese nicht mehr.
Ausflügler bewundern die Aussicht vom Bürgenstock. (Bild: Martin Uebelhart (5. Oktober 2017))

Ausflügler bewundern die Aussicht vom Bürgenstock. (Bild: Martin Uebelhart (5. Oktober 2017))

Am 28. August des vergangenen Jahres hat das Hotel Palace als erstes Hotel des Bürgenstock-Resort seine Türen geöffnet. Mittlerweile haben auch die übrigen Hotels und Anlagen ihren Betrieb aufgenommen. Seit dem Start der Bauarbeiten im Jahre 2011 haben die Investoren rund 550 Millionen Franken in die Erneuerung und den Ausbau der 60 Hektaren grossen Anlage investiert.

Während der Planungs- und Bauphase habe ein umfangreicher Abstimmungsbedarf zwischen der Bauherrschaft Katara Hospitality Switzerland AG und dem Kanton Nidwalden bestanden, schreibt der Nidwaldner Regierungsrat in einer Mitteilung. Dies insbesondere bei volkswirtschaftlichen, finanzpolitischen, baurechtlichen und denkmalpflegerischen Themen. Um die Koordination effizient zu gestalten, hat der Kanton 2013 eine Task Force Bürgenstock-Resort einberufen. Darin Einsitz nahmen die Vorsteher der Volkswirtschafts-, der Bau-, der Finanz- und der Bildungsdirektion (Denkmalpflege) sowie die Amtsleiterin der Wirtschaftsförderung. Mittlerweile seien die Bauarbeiten auf dem Bürgenstock abgeschlossen und alle Anlagen des Resorts hätten ihren Betrieb aufgenommen. Die Task Force Bürgenstock-Resort konnte laut der Mitteilung entsprechend aufgelöst werden.

Beiträge der öffentlichen Hand

Im Zusammenhang mit dem Projekt Bürgenstock-Resort hat der Kanton Nidwalden Beiträge in der Höhe von rund 1,8 Millionen Franken gesprochen; davon 1,5 Millionen Franken zulasten des Denkmalpflegefonds für denkmalpflegerische Projekte. Die Sanierung der Bürgenstockstrasse kostete 4,2 Millionen Franken. Eine halbe Million wurde für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs auf dem Bürgenstock mit Postauto aufgewendet. Ans Darlehen im Rahmen der neuen Regionalpolitik des Bundes für den Bau der Bürgenstockbahn und des Shuttleschiffes von total 4,7 Millionen Franken steuerte der Kanton Nidwalden 1,7 Millionen Franken bei, der Kanton Luzern 0,6 Millionen und der Bund den Rest.

Der Regierungsrat ist erfreut darüber, dass die Betreiber des Bürgenstock-Resorts sich mit dem bisherigen Geschäftsgang sehr zufrieden zeigen. Die zahlreichen renommierten Auszeichnungen, welche dem Resort bereits verliehen worden sind, dürften weiter zum Erfolg des Projekts beitragen. Davon erhofft man sich für die gesamte Region positive volkswirtschaftliche Impulse. (pd/red)

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