KANTON NIDWALDEN: Mehr als einfach nur schnell etwas Essen

«Fast Food» heisst nicht schnell essen, sondern «schnell zubereitet». Dies und mehr lernten 23 Schüler.

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Ernährungsberaterin Gabriela von Rotz lässt die Schüler Lebensmittel testen. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Ernährungsberaterin Gabriela von Rotz lässt die Schüler Lebensmittel testen. (Bild Kurt Liembd/Neue NZ)

Der Essgenuss verdient es, auch im Alltag mehr Beachtung zu erhalten», findet Susanne Tobler, Lehrerin am Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Nidwalden. Dort unterrichtet sie Schüler, die das kombinierte Brückenangebot absolvieren. Tobler baute zusammen mit ihrem Lehrerkollegen Markus Kühl das Projekt «Woche der Genüsse» in den Unterricht ein. Die «Woche der Genüsse» fand vom 18. bis 28. September in der ganzen Schweiz statt.

Unter dem Motto «Ä gsunde Tag» begaben sich die 23 Schüler der beiden Klassen ins Restaurant Unicum in Stans, wo ihnen Wirt Franz Baggenstos unter fachmännischer Anleitung ein gesundes Menu zubereitete: Pouletbrust, Teigwaren und sechs verschiedene Gemüse.

Hausgemachte oder industrielle Produkte?
Doch es wurde nicht nur gegessen: So galt es, mit verbundenen Augen Lebensmittel zu kosten und zu benennen. Gar nicht so leicht, wie sich herausstellte. Noch anspruchsvoller war die Aufgabe, mit Degustieren hausgemachte von industriellen Produkten zu unterscheiden – zum Beispiel Majonnaise, Saucen oder Suppen. Zudem erfuhren die Jugendlichen, dass saisonale Erzeugnisse aus der Region meist am besten schmecken. Herbert Huber zeigte den Schülern weiter auf, wie eine gepflegte Tischkultur die Vorfreude auf ein feines Essen erhöhen kann und wie man sich am Tisch korrekt benimmt.

Der Zufall wollte es, dass exakt in der «Woche der Genüsse» bekannt wurde, dass die amerikanische Fast-Food-Kette Burger King in Stans ein Restaurant eröffnen will. Dazu erfuhren die Schüler, dass «Fast Food» nicht schnell essen bedeutet, sondern schnelle Zubereitung. Und so erfuhren sie, dass auch Früchte, Gemüse, Salate und vieles mehr zum Fast Food gehören – und nicht nur Hamburger.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.