KANTON NIDWALDEN: Referat: Viel Interesse an den Korporationen

Ein Vortrag im Herrenhaus in Grafenort gab Aufschluss über die Entstehung der Korporationen. Ihre Geschichte ist bis heute sehr bewegt.

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Das bewaldete Gebiet mit dem Kernwald zwischen Obwalden und Nidwalden gehört der Korporation Kerns und der Ürtekorporation Ennetmoos. (Bild Daniel Reinhard/Neue OZ)

Das bewaldete Gebiet mit dem Kernwald zwischen Obwalden und Nidwalden gehört der Korporation Kerns und der Ürtekorporation Ennetmoos. (Bild Daniel Reinhard/Neue OZ)

«Es ist fantastisch, dass dieses Thema so viele Besucher anzieht», schwärmte Peter Lienert von der Stiftung Lebensraum Gebirge. Zwei Referate zum Thema «Korporationen – mehr als nur ein alter Zopf» lockten viel Publikum ins Herrenhaus Grafenort.

In den Referaten erfuhr man, was Korporationen, Ürten und Teilsamen eigentlich sind. Schon historisch offenbarten sich dabei Unterschiede zwischen Obwalden und Nidwalden. Solche bestehen auch heute noch. Zum Beispiel, wenn es um den Anteil der gesamten Waldfläche oder um die Rechtsform der Korporationen geht.

Was die Korporationen von Ob- und Nidwalden schon damals gemeinsam hatten: Sie pflegten Land- und Waldflächen, die für die damalige Bevölkerung kaum nutzbar waren.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.