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Kanton Nidwalden verzichtet auf Drohnenregeln

Wegen Anpassungen der Bundesgesetzgebung muss der Kanton seine Luftfahrtverordnung ändern. Darin will er auf Vorschriften über Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 30 Kilogramm verzichten.

(pd/mvr) Wie die Staatskanzlei meldet, folgt Nidwalden damit dem Beispiel der anderen Kantone. Für den grössten Teil der kantonalen Aufgaben in der Luftfahrt ist der Regierungsrat zuständig, etwa für die Bewilligung einer öffentlichen Flugveranstaltung oder die Stellungnahme zur Bewilligung für Aussenlandungen in Schutzgebieten. Die Kantone können auch Regelungen für gewisse unbemannte Luftfahrzeuge wie Drohnen erlassen. Den Umgang mit solchen über 30 Kilo regelt der Bund. Den Kantonen überlässt er, ob sie gesetzliche Regeln zur Verminderung der Umweltbelastung oder zum Schutz von Personen und Gütern auf dem Boden erlassen wollen.

Der Regierungsrat stellt sich dazu auf den Standpunkt, bis anhin hätten keine nennenswerten Probleme mit Drohnen bestanden. Zudem gebe es im Umkreis von 5 Kilometern des Flugplatzes Buochs bereits ein Drohnenverbot des Bundes. Ferner seien Drohnenflüge näher als 100 Metern um Menschenansammlungen untersagt. Es brauche keine kantonale Regelung. Neu müssen aber beispielsweise Luftfahrthindernisse ab 25 Metern Höhe sowie Änderungen daran vom Eigentümer direkt beim Bund gemeldet werden.

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